Mit ‘interview’ getaggte Artikel

Reuberview mit Tatjana Reuber

Samstag, 10. Juli 2010

Tatjana Reuber von Reuberkind hat sich heute unseren Fragen gestellt.

Tatjana Reuber

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

„Eine Mischung von klassisch und verspielt trifft es wohl am besten. Ich liebe klare Formen, Muster und Farben, denen ich mit kleinen, liebevoll ausgesuchten Details Leben einhauche. Ich versuche immer, in jedes reuberkind einen kleinen Teil von mir selbst einzuarbeiten. So entstehen besondere Produkte für ganz besondere Menschen – die Kinder.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

„Morgens frühstücke ich mit meinen Jungs Noah und Jona, bringe sie zu Fuß in den Kindergarten und laufe zurück. Bei diesem »Frühsport« plane ich in Gedanken den reuberkind-Tag. Wieder zu Hause, steht der Vormittag unter dem Motto »Vorbereitung«. Bestellungen werden ausgedruckt, Stoffe zugeschnitten, Deko gehäkelt, Schleifen gebunden, Bänder ausgewählt und Schultüten mit Stoff bezogen. Der Nachmittag ist Familienzeit! An erster Stelle stehen dann Noah, Jona und Papa Christof. Wenn dann die Kinder schlafen, wird gearbeitet, bis alles fertig ist… das kann dann auch schon mal spät werden.“

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

„Wie ein Mädchenzimmer! Bei drei Männern im Haus darf eine rosa-weiß gestreifte Wand nicht fehlen. Ansonsten ist alles weiß. Farbe bekommt das reuberkind-Reich durch Stoffe, Knöpfe, Bänder, Dosen und traumhaft schönen Schnickschnack. Da ich Ordnung liebe, findet man das schöpferische Chaos bei mir nur ganz selten.“

Reuberkind

Welche Stoffe verwendest du am liebsten?

„Am liebsten arbeite ich mit Baumwollstoffen. Diese findet man hier mit klassischen Vichykaros, Punkten oder Streifen, aber auch mit Blumen und Bändchenstickereien. Was man bei mir niemals finden wird, sind Bärchen, Clowns & Co.“

Hast du bei der Kreation deiner Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Einen festgelegten Typ Kind gibt es nicht. Da ich aber zu 90 % personalisierte Produkte anfertige, habe ich mit den Namen der Kinder zu tun. Das beeinflusst mich schon ein wenig. So gehört für mich zu einem Jan ein Segelboot und zu einer Lotta ein Fliegenpilz.“

Was war das schwierigste Design, das du je entworfen hast?

„Ich sage lieber »herausfordernd« statt »schwierig«. Ich wachse an den Aufgaben, die ich mir mit meinen gezeichneten Entwürfen immer wieder selbst stelle. Ich liebe es, an meine Grenzen zu stoßen, mich durchzubeißen und dann das fertige Design in Händen zu halten. Schwierig wird es erst danach: Das fertige reuberkind zu verpacken und verschicken, fällt mir immer wieder schwer.“

Reuberkind

Welche Rolle spielen Modemessen für dich?

„Viel wichtiger als Messen sind für mich die Feedbacks von Kunden und Geschäftspartnern. Auch sehr interessant sind die Reaktionen der Kindergartenfreunde meiner Jungs auf meine reuberkinder. Es ist immer wieder schön zu erleben, dass man den richtigen »Riecher« hatte.“

www.reuberkind.de

Anne Valérie Hash

Mittwoch, 07. Juli 2010

Anne Valérie Hash Mademoiselle

Wir setzen unsere Interview-Reihe mit einem Gespräch mit Anne Valérie Hash fort. Viel Spaß mit den Worten der französischen Haute Couture-Designerin.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

„In den vergangenen neun Jahren habe ich ein modisches Universum für aktive und moderne Frauen entwickelt, das chic, feminin und persönlich zugleich ist. Im Zentrum steht eine humorvolle und intelligente Umarbeitung maskuliner Kleidungsstücke in einer Art Dekonstruktion. Die Grundlage meiner Arbeit bildet das Wissen, das ich während meiner Ausbildung an der Ecole de la Chambre Syndicale de la Couture in Paris erworben habe. Von Anfang an war die Transformation von Kleidungsstücken ein Hauptmerkmal meines Stils. Die Idee, eine Modelinie für Kinder zu entwerfen, kam mir nach der Geburt meiner Tochter. Und so präsentierte ich in der Herbst-/Wintersaison 2008/09 meine erste Kollektion für Mädchen von 4 bis 14. Die Marke zeichnet sich besonders durch eine kreative Ausstrahlung, liebliche Farben und raffinierte Stoffe aus. Dieser Stil findet sich auch in der Linie Anne Valérie Hash Mademoiselle wieder. Diese moderne und romantische Kollektion orientiert sich an Bestsellern wie der »Robe Pantalon«, den »Double-neck-Coats« und »Victorian Blouses«.“

Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

„Für meine Frühjahr-/Sommerkollektion 2011 hat mich vor allem das Bild »Frühstück im Grünen« von Manet inspiriert. Zweifarbige, mehrlagige Jerseystoffe werden von Baumwollstoffen mit Karos und Streifen sowie weichem Plumetis ergänzt. In dieser Saison schaffen raffinierte, lebhafte Jumpsuits und verspielte Cardigans eine helle und fröhliche Atmosphäre. Die Farbpalette konzentriert sich auf filigrane Muster und zweifarbige Pastelltöne. Neutralere Töne wie zartes Rosa, Hellgrau und Grün runden die Kollektion ab.“

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

Bilder sagen manchmal mehr als Worte.

Anne Valérie Hash-Showroom

Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?

„In der Regel ziehe ich Stoffe wie weichen Jersey und luftige Baumwolle vor, außerdem Liberty-Muster, hochwertiges Leder und Spitze.“

Welches war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?

„Das war das »Flowing Dress« aus unserer Frühlings-/Sommerkollektion 2010.“

Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?

„Messen sind sehr wichtig. Für uns ist die Pitti die effektivste Messe. Hier treffen wir auf Käufer aus der ganzen Welt und auf die wichtigsten Pressevertreter aus der Kindermodebranche.“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?

„Die Kindermodebranche wächst kontinuierlich, Stück für Stück, und in jeder Saison gibt es wieder viele neue Akteure auf dem Markt.“

www.a-v-h.com

Anne Valérie Hash Mademoiselle

Frogroggas

Freitag, 02. Juli 2010

Sarah Heike wusste schon als kleines Mädchen immer ganz genau, was es wollte – auch bei den Klamotten. Ihre Mama hatte keine Chance, ihr die Anziehsachen für den nächsten Tag herauszulegen – selbst ist das Mädchen! Auch wenn sie dabei einige Kombinationssünden beging, auf die sie später nicht gerade stolz war, entschloss sich Sarah als nicht mehr ganz so kleines Mädchen, auf die internationale Modeschule ESMOD zu gehen. Dort ließ sie sich zur Modelistin & Stylistin ausbilden. Dass sie ihr Diplom nicht ohne Grund bekommen hat, sieht man unter anderen an den wunderschönen Exponaten der Mini-Dirndl-Kollektion „Bambi & Gnome“.

Frogroggas

Heute – mit viel Berufserfahrung – führt Sarah ihr eigenes Kindermodelabel „Frogroggas – Fashion für freche Früchtchen“ in Nürnberg. Ihre kleinen Unikate entwirft sie für Babys ab Größe 50 bis hin zu Kinderkleidern in Größe 132 – wie so oft bei kleinen, feinen Labels kann man sich auf Nachfrage aber meistens auch andere Größen schneidern lassen. Fast alle Produkte von Frogroggas sind aus reiner Baumwolle und waschmaschinentauglich. Wunderschön sind sie sowieso – bleibt eigentlich nur noch die Frage: „Was bedeutet eigentlich Frogroggas?“ Der Name setzt sich zusammen aus dem englischen Wort für Frosch, also frog und der fränkischen Version des Wortes Rocker. Aber wieso benennt man ein Kinderlabel nach Fröschen & Rockern? Ganz einfach! Der Frosch ist ein aktives Tierchen. Er springt, taucht, schwimmt und kann manchmal ganz schön lang und ausdauernd quaken. Überall gibt es irgendwas zu entdecken. Würde ein Frosch sich einkleiden, würde er Frogroggas kaufen, da die Kleidung nicht einschränkt und alles mitmacht. Und auch ein „Rogga“ steckt doch in jedem Kind. Auf den folgenden Fotos sind neben der Dirndl-Kollektion auch coole Mottoshirts abgebildet. Und was das Beste ist: Alle Produkte sind 100 % hand- & heartmade!

Frogroggas

Auch Sarah hat uns ein kleines Interview gegeben:

Sarah HeikeWie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

„Er beginnt mit der ersten Tasse Kaffee und dem Checken der E-Mails. Dann geht’s ab an die Nähmaschine, an den Zuschneidetisch oder ans Entwerfen. Mittags gibt’s eine kleine Pause und dann geht’s auch schon wieder weiter. Am Nachmittag wird dann alles erledigt, was man unter dem Begriff »Papierkram« zusammenfassen kann. Und zwischendrin immer mal wieder eine Tasse Kaffee.“

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

„Wie es sich für einen kreativen Kopf gehört: leicht chaotisch. Schöpferisches Chaos eben.“

Welche Stoffe verwendest du am liebsten?

„Wenn die Qualität stimmt, ist der Name eher unwichtig. Sie müssen pflegeleicht und strapazierfähig sein, am allerliebsten ist mir natürlich reine Baumwolle. Bei Farben und Mustern ist eigentlich alles möglich, solange es nicht in diese typischen Kindermuster abdriftet.“

Hast du bei der Kreation deiner Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Das Kind bin wohl ich. Ich designe die Sachen, die ich gern hätte, wenn ich Kind wäre bzw. die ich meinen Kindern anziehen würde, wenn ich welche hätte.“

Was war das schwierigste Design, das du je entworfen hast?

„HAKA (Anmerkung der butterzarten Redaktion: »Herren Anzüge/Knaben Anzüge«) ist mir damals in der Ausbildung immer wahnsinnig schwer gefallen. Das Hemdendossier war der pure Horror! Ironischerweise gehen mir die Entwürfe für Jungs immer etwas schneller von der Hand als die für die Mädchen.“

Was inspiriert dich?

„Inspirieren lasse ich mich im Alltag. Das kann ein Bild in einer Zeitschrift sein oder einfach nur ein neuer Spruch den mein kleiner Neffe von sich gibt.“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in deinen Augen verändert?

„Kinder sind mittlerweile eine wichtige eigene Zielgruppe. Die Mode muss nicht mehr nur den Ansprüchen der Eltern genügen, sondern letztendlich muss es dem Kind gefallen! Tja, die Zeiten, als das Kind brav das angezogen hat, was Mama oder Oma ausgesucht haben, sind endgültig vorbei.“

www.frogroggas.de

Viktoria von der Osten

Samstag, 26. Juni 2010

Viktoria von der OstenBlühende Wiesenlandschaften, das Rauschen des Windes in den Blättern, glückliche Kinder rennen über die Felder – Viktoria von der Osten, die junge deutsche Designerin, Mutter und Absolventin der renommierten Central Saint Martins in London produziert für ihr gleichnamiges Label mit authentischer Aussage und einem ausgeglichenen und lässigen Look.

Légère geschnittene Kleidung von erlesener Qualität ermöglicht Groß und Klein den Genuss höchsten Tragekomforts und unbeschwert natürlichem Aussehen. Selbstverständlich schön eben. Stoffmuster und -haptik bieten filigrane Eindrücke und Raffinesse im Detail. VVDO bedeutet echte Treue zum Stil, authentische Klarheit, handwerkliche Perfektion.

VVDO

Jedes Kleidungsstück aus der Kollektion Viktoria von der Osten ist ein handwerklich hochklassiges Produkt: Mit Liebe zum Detail entworfen, aus feinsten und natürlichen Materialen erschaffen, nach peniblen Standards verarbeitet und ausschließlich in Pariser Qualitätshäusern geschneidert. VVDO setzt ein Zeichen für nachhaltige und stolze Handwerkstradition. Alle Stoffe sind mit einem extra weichem Finish versehen, wodurch den Kleidungsstücken eine besondere Optik und Haptik verliehen wird.

Viktoria von der Osten

Das Sortiment umfasst bislang Kindermode, Schmuck und Accessoires für Frauen und Kinder – Möbel und Wohnaccessoires sind in der Entwicklung. Der anspruchsvolle Kunde kann den VVDO-Stil in bisher zwei Brandstores in Köln (Belgisches Viertel) und Düsseldorf (Flingern) und einem Onlineshop unter www.vvdo.de hautnah erleben.

Viktoria von der Osten war so lieb, uns folgendes Interview zu geben:

VVDOWie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

„Morgens kümmere ich mich um meine Tochter! :-) Danach dann ins Atelier, zunächst ein wenig Büroarbeit und dann schnell an die Entwürfe für die nächste Kollektion.“

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

„Simpel. Nichts Besonderes. Eines Tages können wir hoffentlich in ein lichtdurchflutetes Atelier in einem schönen Altbau ziehen.“

Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?

„Am wichtigsten ist mir die Qualität und der haptische Eindruck. Die Kinder sollen sich wohlfühlen. Tragekomfort ist sehr viel wichtiger als modische Looks. Ich bin nicht festgelegt auf spezielle Stoffe, probiere gerne vieles aus, Hauptsache ist, dass die Qualität über jeden Zweifel erhaben ist.“

Haben Sie bei der Kreation Ihrer Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Meine Mode soll die Persönlichkeit des Kindes nicht übertrumpfen, sondern nur unterstützen. Daher verzichte ich auf laute Farben oder sonstige Spezialeffekte. Jedes Kind ist individuell, und das ist auch schön so. Die Kinder in VVDO-Klamotten sollen sich wohlfühlen in der Natur, unbeschwert und fröhlich durch den Tag gehen.“

Was war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?

„Ich entwerfe auch Einzelanfertigungen im Bereich Abendmode. Da kommt es teilweise auf jeden Millimeter an. Ich suche immer wieder neue Herausforderungen, die schwierigsten Designs liegen also noch vor mir!“

Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?

„Ich bin kein Mensch der sonderlich darauf achtet, was so gerade in der Modeszene passiert. Meine Inspirationen können von überall her stammen und müssen nicht an bestimmten Orten eingesammelt werden. Ich gehe nur auf Messen, wenn ich auch wirklich muss (Stoffmessen zum Beispiel).“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?

„Es gibt zum Glück immer mehr hochwertige Labels, was sicherlich zu begrüßen ist. Wir hier bei VVDO hoffen, eines Tages in der Lage zu sein mit ökologischen Stoffen zu arbeiten, aber das ist ja nicht ganz einfach, wenn man wirklich gute Qualität will.“

MASHAMO:kids

Mittwoch, 02. Juni 2010

MASHAMO:kids - Maria GroßHeute stellen wir das Label MASHAMO:kids der Designerin Maria Groß vor. MASHAMO:kids ist kein Kinder-Kitsch, sondern schafft eine würdige Umrahmung für die Persönlichkeit der Kinder. In der Kindermode und Babymode von MASHAMO:kids finden Kinder den Freiraum, den sie brauchen, um ihre Individualität zu entdecken. Dafür wählt Maria Groß die edlen und hautfreundlichen Stoffe für ihre Kollektionen sorgfältig aus. Sie ertastet jeden einzelnen Stoff und achtet auf hochwertige Verarbeitung. Die Schnitte von MASHAMO:kids sitzen bequem und sorgen dafür, dass sich Kinder in ihrer Kleidung wohl fühlen.

Drei Fragen an Maria Groß:

Warum machst du Kinder- und Babymode?

„Ich habe an der FHTW Berlin Fashion Design studiert. Ich habe zwei Kinder. Und weil ich finde, dass beides sehr gut zusammen passt, habe ich mich entschlossen, meine hohen Ansprüche an exklusive Kinder- und Babymode in einem eigenen Label umzusetzen.“

Was ist dir wichtig bei MASHAMO:kids?

„Ich will für meine Kinder Kleidung aus qualitativ hochwertigen Stoffen, die hervorragend verarbeitet sind. Sie sollen darin gut aussehen, aber die Bekleidung soll nicht vom Inhalt ablenken. Es soll Platz bleiben für die Persönlichkeit darin. Ich mag Mode, die eine klare Sprache spricht. Die Farben dürfen unkonventionell sein, aber sie müssen harmonieren.“

Was war dein schönster Augenblick, seit du selbstständig bist?

„Das war definitiv der Moment, als ich auf einem Spielplatz in Berlin-Friedrichshain, gegenüber dem Eisladen vom Brot&Rosen, ein kleines Mädchen in einer meiner Blusen (Noska!) gesehen habe. Und die erste Bestellung im Onlineshop hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

MASHAMO:kids wurde 2007 in Berlin gegründet. Die tollen Kleidungsstücke sind in ausgewählten Boutiquen in den Berliner Szenebezirken Prenzlauer Berg und Mitte erhältlich sowie im eigenen Online-Shop www.mashamo.de.

Butterzart im Interview bei „(e)Sicher shoppen“

Montag, 25. Januar 2010

Was bieten Sie unter www.butterzart.com an?

Wir bieten bei Butterzart feinste Kinderkleidung in den Größen 40 bis 164 sowie Accessoires für Kinder an. Das Sortiment wird durch exklusive Kinderschuhe und besondere, handgemachte Unikate für das Kinderzimmer abgerundet.

Warum setzen Sie auf einen Online-Shop?

Über unseren Online-Shop kann die ganze Welt einfach und bequem Kunde bei Butterzart werden.

Was schätzen Sie am Geschäft über das WWW?

Der Einkauf von zuhause aus ist, wie schon geschrieben, einfach und bequem, und man hat eine grenzenlose Auswahl an Anbietern und Vergleichsmöglichkeiten.

Welche Mehrwerte bieten Sie Ihren Kunden?

Neben der liebevollen, außergewöhnlichen Auswahl an internationaler Kindermode, die sich unsere Kunden nachhause liefern lassen können, damit ihre Kinder die Kleidung in Ruhe anprobieren können, ist es uns ein besonderes Anliegen, unsere Kunden persönlich – per Telefon, E-Mail oder Chat – zu beraten, gemeinsam mit ihnen Fragen zu klären und ein warmes, offenes Verhältnis zu schaffen, in dem das zunächst unpersönlich anmutende Medium Internet eine vertrauensvolle Note erhält. Die Begriffe Wohlfühlatmosphäre, Vertrauen und Sicherheit fassen diese Werte gut zusammen. Und da fast alle unsere Kunden zu „Wiederholungstätern“ werden, scheinen diese Werte dankend angenommen zu werden.

Für wie wichtig halten Sie die Beratung von Online-Shop-Kunden?

Die Beratung unserer Kunden ist der wichtigste Aspekt unserer Arbeit. Online haben Kunden in der Regel andere Fragen als im Ladengeschäft, wo sie die Ware in Augenschein nehmen können. Das sind zum Beispiel Fragen zu den Maßen und der Beschaffenheit der Kleidung, zu Größen, zu Umtauschmöglichkeiten bei nicht passenden oder nicht gefallenden Artikeln und vieles mehr. Die Klärung derartiger Fragen macht einen erheblichen Teil der bereits angesprochenen Wohlfühlatmosphäre aus.

Preisvergleichsdienste und Portale – Fluch oder Segen?

Das kommt ganz darauf an, wie die Preisvergleichsdienste gestaltet sind. Die Möglichkeit zum Preisvergleich ist natürlich ein Segen für den Kunden. Leider sind jedoch die meisten Portale stilistisch nicht darauf ausgelegt, exklusive Artikel zu präsentieren, und uns stellen sich die Nackenhaare auf, wenn wir hochexklusive Kinderkleidung neben Schlagbohrmaschinen angeboten sehen. Wir bieten unseren Kunden auch ohne den Eintrag in solche Portale beste Preise und konzentrieren uns lieber darauf, unsere Ware ihrer Qualität und Anmutung entsprechend in unserem eigenen Shop so kundenfreundlich wie möglich zu präsentieren.

Haben Sie ein Lieblingsprodukt (in Ihrem Shop)?

Das ist eine schwierige Frage, weil uns alle Artikel in unserem Shop am Herzen liegen – sonst hätten wir sie ja nicht ausgewählt. Die Leggings und Strümpfe der Marke Bonnie Doon sind aber ein herausragendes Lieblingsprodukt, weil diese absolut einzigartig in ihrem Design, ihrer Beschaffenheit und Qualität sind.

Was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen?

Wir arbeiten täglich daran, die erste Adresse für Kindermode im Internet zu sein und unsere Kunden zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu betreuen.

Jetzt haben Sie noch einmal die Möglichkeit, richtig Werbung für Ihren Shop zu machen! Man sollte auf jeden Fall im Butterzart-Shop kaufen, weil…

… wir Kindermode lieben und leben. Davon kann sich jeder sein eigenes Bild in unserem Online-Shop oder in unserem Kindermode-Blog machen, wo wir über Trends, Neuigkeiten und unsere Erlebnisse aus der Welt der Kindermode berichten.

Butterzart im Styleranking-Interview

Mittwoch, 12. August 2009

butterzart_nina_und_torsten_pohlSeit wann gibt es euren Shop, und wie seid ihr auf die Idee gekommen, ihn zu gründen?

Unseren Online-Shop gibt es seit März 2008. Darauf gekommen sind wir, weil wir durch unsere Kinder schon lange Fans der Marken sind, die wir jetzt vertreiben. In den uns bekannten Online-Shops fanden wir diese Marken aber entweder gar nicht, oder die Präsentation hat uns nicht begeistert. Deshalb gründeten wir unseren eigenen Online-Shop Butterzart – mit dem Ziel, uns von den großen, unpersönlichen Online-Kaufhäusern abzuheben und ein familiäres Ambiente und individuelle Beratung bei der Auswahl exklusiver Kindermode anzubieten. Ergänzt wurde unser Online-Shop im Februar 2009 durch eine „richtige“ Boutique zum Anfassen in Michelstadt, der größten Stadt im Odenwald.

Gibt es auch in der Kindermode Trends, und ändern die sich auch so schnell wie in der Damenoberbekleidung? Auf welchen Messen informiert ihr euch?

In der Kindermode gibt es ebenso Trends wie in der Erwachsenenmode. Die Farbtrends der Erwachsenenmode spiegeln sich auch in den Kinderkollektionen wieder, und insbesondere die Pitti Immagine Bimbo in Florenz, die unserer Meinung nach bedeutendste Kindermodemesse in Europa (und darüber hinaus), ist Dreh- und Angelpunkt dessen, was in der jeweils kommenden Saison angesagt sein wird. Es ist besonders interessant zu sehen, wie gerade die traditionsreichen und klassischen Kindermode-Labels, die wir führen, die Trends sanft aufgreifen und der Marke entsprechend umsetzen. Weitere tolle Kindermodemessen finden in London und New York statt. Diese sind für uns aber nur dann interessant, wenn wir die Pitti Immagine Bimbo nicht besuchen können. Und natürlich gibt es auch in Deutschland zahlreiche Kindermodemessen, die in Größe und Stil aber leider (noch) nicht mit Florenz mithalten können.

Ihr bietet ja auch exklusivere Marken wie Tommy Hilfiger oder Seven For All Mankind an. Einige bekannte Firmen haben in den letzten Jahren auch vermehrt Kindermode in ihr Sortiment aufgenommen. Liegt die Zukunft der Mode auch bei den Kindern?

Tommy Hilfiger gehört zum Einstiegsbereich in unserem Sortiment. Die noch exklusiveren Marken, die wir führen, werden fast ausschließlich in der Vogue Bambini, dem nur in italienischer und englischer Sprache angebotenen Kindermodemagazin der Vogue, oder noch unbekannteren Magazinen beworben und sind demnach auch nur den Eltern bekannt, die sich wirklich für Kindermode interessieren. Wir versuchen, die hochexklusiven Labels mit den bekannteren Labels im mittleren Preissegment und mit neuen Marken zu kombinieren, die in Anmutung und Qualität in dieser Liga mitspielen können, aber noch unbekannt und preisgünstiger sind. Es ist uns dabei besonders wichtig, dass die Kleidungsstücke, die wir anbieten, markenübergreifend kombiniert werden können und so beschaffen sind, dass sie zahlreiche Wasch- bzw. Reinigungsgänge überstehen, ohne dass Form und Farbe darunter leiden. Denn insbesondere letzteres ist es, was hochwertige (Kinder-)Kleidung von billigen Stücken unterscheidet. In der Kindermode liegt dabei genauso wenig und genauso viel Zukunft wie in der Erwachsenenmode auch. Wir erleben in jeder Saison das Kommen und Gehen neuer Marken, und wie in der Erwachsenenmode haben sich in der letzten Saison auch bekannte Kindermodemarken vom Markt verabschieden müssen. Zwar ist es en vogue, Kindermode ins Programm aufzunehmen, und einige vermeintliche Stars und Sternchen versuchen, mit dem Design von Kindermode in die Medien zu kommen, doch gehört die Zukunft in unseren Augen den Marken, die sich bewusst mit den eigenen Gegebenheiten und den besonderen Anforderungen an Kinderbekleidung auseinandersetzen. Mode und Stil sind uns wichtig, an erster Stelle stehen jedoch Kleidungsstücke, die den kindlichen Bewegungsdrang nicht behindern, sowie unbelastete – aber belastbare – Materialien. Marken, die beides kombinieren, sind die Gegenwart und die Zukunft der Mode für Kinder.

Seite 2 von 212