
Wurzelzwerge, so nennt sich das Label von Nina Dumpitak und Boguslawa Olschok. In unserer Interviewreihe stellen sie sich und ihr Label vor. Viel Spaß beim Lesen!
Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?
Unser Stil ist der Stil unserer Kleinsten. Wir suchen „lediglich“ die Basics aus, dabei legen wir großen Wert auf Qualität, Bequemlichkeit, Farben und Schnitte. Unsere kleinen Kunden geben uns für diesen „Rohstoff“ die Ideen. Gerne verwenden wir bunte und fröhliche Farben und altersgerechte Motive, z. B. süße, pinke Erdbeeren für kleine Mädchen und laute (mit eingenähten Quietschern), coole Bagger für große Jungs.
Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?
Auf jeden Fall frisch! Helle, sommerliche Farben für die Basics, dazu bunte und ausgefallene Stoffe für die Applikationen. Und für die Sommerkollektion, die wir in Kürze vorstellen werden, haben wir ganz neue Motive entworfen.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Wir haben unsere Idee 2009 entwickelt und Schritt für Schritt ausgebaut. Seit Oktober 2010 sind wir mit unserem Zwergenshop online. Typisch für uns ist, dass jeder Tag anders aussieht. Mal ist es ein reiner Recherchetag, dann suchen wir nach neuen Stoffen, Mustern und Produkten. Es werden Motive entworfen und appliziert. Dann steht ein neues Produkt- bzw. Kindershooting an. Samplingaktionen zur Kundengewinnung werden durchgeführt und Events zur Kollektionsvorstellung organisiert. Was jedoch zu unserem täglichen Arbeitstag gehört, ist die Realisierung der eingehenden Bestellungen. In jedem Fall sind unsere „untypischen“ Arbeitstage spannend und abwechslungsreich!
Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Chaotisch manchmal – Ein großer Tisch mit einer Nähmaschine, unsere Basics, verschiedene Stoffe daneben, ganz viele bunte Garne dazu und ein Kopf voller Ideen.
Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?
Am liebsten verwenden wir reine Baumwolle, denn die ist weich und sehr gut verträglich auf der zarten Kinderhaut.
Haben Sie bei der Kreation Ihrer Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?
Einen bestimmten Typ gibt es nicht, wir stellen uns bei der Farbzusammenstellung jedoch oft unsere Jungs oder die Kinder unserer Freunde vor. Dabei stellen wir schnell fest, ob es passt oder nicht.
Was war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?
Das ist definitiv ein Shirt aus unserer „Stammkollektion“. Zu finden ist es bei den Jungs und nennt sich „Pirat auf hoher See“. Zum einen liegt das an der Kombination aus Häkel- und Filzapplikationen, zum anderen an den vielen und vor allem kleinen Details, die dieses Motiv beinhaltet. Alles an diesem Motiv geschieht in Handarbeit, das Häkeln, das Zuschneiden der einzelnen Elemente und das Applizieren selbst auch. Doch ganz gleich, wie viel Zeit ein solches Motiv in Anspruch nimmt, es macht einen Riesenspaß, das Resultat zu sehen – und einen begeisterten Kunden.
Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?
Bisher haben wir uns mit dem Thema Messen nicht beschäftigt, was aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen ist.
Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?
Wir beobachten oft, dass die Kindermodebranche sich einerseits an der Erwachsenenmodebranche orientiert. Die Trenchcoats, Chinos und coolen Polos für die Kleinsten gleichen eins zu eins denen der Erwachsenen. Andererseits hat sich aber in letzter Zeit der Trend zu Self-made-Produkten etabliert. Dabei ist es bei diesem Trend nicht wichtig, ob man selbst kreativ war oder ob man „Selbst-Gemachtes“ kauft. Essenziell ist das Individuelle an diesen Anziehsachen oder Accessoires. Wir lieben das Einzigartige, das Bunte und das Kindliche an selbstkreierten oder „veredelten“ Sachen, da können Kinder noch Kinder sein und die Mamis geraten bei diesen Stücken gerne ins Schwärmen. Diesem Trend mussten wir uns nicht anschließen, diesen Trend leben wir.

Das Team von Lovely Lavinia besteht aus Sandy und Tamara. Sandy ist Mama eines Jungen und zweier Mädchen und war drei Jahre lang erfolglos auf der Suche nach dem „ganz besonderen Kleid“ für den Kleiderschrank ihrer Töchter. Tamara ist Mutter von drei Söhnen und konnte das Wehklagen ihrer Freundin irgendwann nicht mehr ertragen.
Daraus wurde die Idee geboren, eine eigene und einzigartige
„Unsere Kleider sollen zu verschiedensten Anlässen tragbar sein, deshalb reicht die Palette von hippen, coolen, trendy Partykleidern bis hin zu schicken, stilvollen Abendkleidern für Kinder. Was den einzigartigen Stil von Lovely Lavinia kennzeichnet, sind die speziellen
„Da 
P’tit chic … de Paris wurde Anfang dieses Jahres von der Modedesignerin Christine Michelon und ihre Tochter Jacinthe in Paris gegründet. Jedes Jahr werden zwei Kollektionen (Winter und Sommer) für Kinder von 3 Monaten bis 4 Jahren entwickelt. P’tit chic … de Paris steht für elegante
Nach mehreren Kooperationen mit verschiedenen Marken wollte ich eine ganz persönliche Kinderkleidungskollektion entwerfen – in weichen Stoffen, die für die Kinder angenehm zu tragen sind. Das Material spielt eine wesentliche Rolle bei der Kleidung – die Baumwolle im Sommer und die komfortable und pflegeleichte Mischung aus Wolle und Acryl im Winter. Eine lustige kleine Katze, die jeden Tag einen Spaziergang in meinem Garten machte, brachte mich auf die Idee für das Logo. Ich hoffe, dass die einfachen Formen und Grafiken dieser neuen Kollektion Anklang finden.
Die kommende Saison bringt eine Kollektion rund um klassische Farben wie Ecru, Taupe, und Stahlgrau mit einem Hauch von Blau und Fuchsia. Als Besonderheit ist das Logo in verschiedenen Variationen auf die Kleidungsstücke aus Strickwaren, Jeans und Baumwolle gedruckt oder gestickt.
„Jedes Kind ist etwas ganz Besonderes. Aber Kinderzimmer scheinen standardisiert zu sein. Möbel- und Spielzeug-Konzerne dominieren die kleine Welt und fördern so nicht gerade die Kreativität und Individualität unserer Kinder“, beschreibt Martina Gruhn-Bilic die Beweggründe für ihre Aktivitäten. „So stellte sich nach der Geburt meines Sohnes Lukas die Frage: Wie kann ich sein Zimmer besser gestalten? Wie schaffe ich es, Wohnen, Spielen und Lernen unter einen Hut zu bringen?“ So entstand schließlich die Idee, FormTiere aus Holz zu entwerfen. Das erste Tier war schnell gesägt, Farbkombinationen wurden ausprobiert und schon hing der erste Elefant bei Lukas an der Wand – natürlich in seiner Lieblingsfarbe Blau. Es folgten neun weitere Tiere: Dinosaurier, Giraffe, Kamel, Löwe, Reh, Gecko, Chamäleon, Schmetterling und Schnecke. Seither entwickelt Martina Gruhn-Bilic ständig neue Produktideen für große und kleine Kinder. Ihre Inspirationen holt sich die Ex-Werberin vor allem bei ihren Kindern, aber auch im täglichen Leben. Jedes ihrer Produkte entsteht zu nächst auf dem Papier und wird dann in verschiedenen Ausführungen entworfen. Alles muss stimmen, Material, Form und Farben.
Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

Sibylle Boveleth, Inhaberin und Gründerin des Labels BEEbyBill, stellt sich in unserem Butterzart-Interview vor.
Was war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?
„Sei ein Frosch“ ist ein Mode-Label, das aus der Freundschaft von Michèle Weiten und Jennifer Schneider entstanden ist und nur so vor positiver Energie sprüht. Für das Design und die Schnitte der Modelle sowie die Leitung der Produktion ist Michèle Weiten verantwortlich. Die Designerin, die seit 2005 mit Ihrem Damen-Label „

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?
Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?
Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?

Wie hast du die Technik des Fotografierens gelernt?

Heute stellt Helga Olafs ihr Kindermode-Label 

Welche Stoffe verwendet Ihr am liebsten?
„In der Poppy & Ned-Kollektion für die Sommersaison 2011 hat sich an der Marke einiges geändert. Wir haben uns zunächst als Spezialist für luxuriöse Strickwaren einen Namen gemacht. In dieser Saison haben wir den Sprung gewagt und eine vollständige Kollektion entworfen – mit Webstoffen, Seide, feinen Baumwollstoffen und sogar ein wenig Jersey. Es war eine befreiende Erfahrung, mit den feinsten Stoffen arbeiten zu können, die es gibt, und daraus unsere, wie ich finde, bisher beste Kollektion zu entwerfen. »Frisch« ist der Ausdruck, den wir von den Einkäufern bei der Präsentation bei
„Wie bereits erwähnt, sind wir als Spezialist für Strickwaren bekannt geworden, deshalb schlägt mein Herz auch für dieses Material, das die Grundlage unseres Unternehmens ist. Kaschmir und Babys passen einfach so wunderbar zusammen, als wären sie füreinander gemacht. Das ideale Garn, um seinen kleinen Schatz einzukleiden, muss wunderschön weich und edel sein. Wir verwenden viele verschiedene Strickgarne, angefangen bei günstigeren Garnen wie Lamm- und Merinowolle bis hin zu erstklassigem Kaschmir, dem Besten vom Besten. Ein kleines bisschen Luxus kann sich jeder leisten, auch bei schmalem Budget. Bis auf die Stücke aus reinem Kaschmir können alle unsere Strickwaren auch in der Maschine gewaschen werden. Sie sind also nicht nur wunderschön, sondern auch noch praktisch – das ist uns besonders wichtig.“
Hier bloggen Nina und