Archiv für die Kategorie ‘Kindermode-Blog’

Der Detektiv für Kinderangebote

Donnerstag, 19. Mai 2011

Kindgerechtes Shoppen im Netz, das hat sich www.detektiv-kinder.de auf die Fahne geschrieben. Neben Shopping-Tipps für Kinderbekleidung, Kinderbücher und Kinderspielzeug finden sich auf der Website viele Ratgeberseiten zu allen möglichen Themen, die Eltern und Kinder den lieben langen Tag beschäftigen. Passend zum Namen des Internetauftritts beschäftigt sich unter anderem eine ganze Artikelserie mit den schönsten Detektivbüchern für Kinder. Ein vielfältiges Angebot für Eltern von Nachwuchsdetektiven findet sich hier also im Netz und über die Kommentarfunktion freuen sich die Detektive für Kinderangebote über einen regen Erfahrungsaustausch.

Wie viel Demokratie vertragen 2-Jährige?

Dienstag, 10. Mai 2011

Immer wieder könnte ich mit meinen Töchtern lange darüber diskutieren, ob sie etwas Wärmeres anziehen müssen, ob sie Strümpfe, Jacke, Schuhe oder Sonnenhut tragen oder nicht. Sicherlich ist es wichtig, Kindern frühzeitig die Grundzüge von Demokratie beizubringen und sie mit ihnen zu leben. Dadurch bekommen Kinder das Gefühl, dass sie gehört werden und dass die Eltern auch interessiert, was in ihnen vorgeht und sie bewegt. Dies lässt sich im Hinblick auf die Bekleidung z. B. wunderbar einüben, wenn man den lieben Kleinen die blaue oder die rote Jacke zur Auswahl gibt, wenn eine angezogen werden muss.

Aber – und das erlebe ich immer wieder: Kleinkinder sind nicht in der Lage zu entscheiden, ob und welche Art Kleidung sie anziehen müssen. Auch darf man ihnen nicht die Entscheidung überlassen, ob ein Kleidungsstück angeschafft wird oder nicht. Wenn man so kleine Kinder fragt: „Möchtest du das haben, gefällt dir das?“, können sie nur willkürlich und intuitiv antworten. Das hat nichts mit Erziehung zu tun und vermittelt den Kleinen keine sicheren Grenzen. Stattdessen wecken Sie damit in den kleinen Kindern, die ohnehin noch das Gefühl haben, dass die Welt sich nur um sie dreht, vollkommen falsche Hoffnungen. Und damit ist niemandem gedient.

Kinder brauchen Regeln und klare Strukturen, damit sie lernen, sich sicher und geborgen im Leben zurechtzufinden. Wachsame Augen, ob die Schuhe gut passen, ob die Bekleidung bequem sitzt, das sind unsere Aufgaben als Eltern. Nicht aber der Sklave unserer Kleinkinder zu werden, die sich durch uns doch erst ihren Platz in der Welt zu suchen. Aus diesem Grund möchte ich Sie ermutigen, öfter mal zu Ihren Spätzchen zu sagen: „Ich bin hier der Chef.“ ;-)

In diesem Sinne,

Nina

Wurzelzwerge

Sonntag, 01. Mai 2011

Wurzelzwerge

Wurzelzwerge, so nennt sich das Label von Nina Dumpitak und Boguslawa Olschok. In unserer Interviewreihe stellen sie sich und ihr Label vor. Viel Spaß beim Lesen!

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

Unser Stil ist der Stil unserer Kleinsten. Wir suchen „lediglich“ die Basics aus, dabei legen wir großen Wert auf Qualität, Bequemlichkeit, Farben und Schnitte. Unsere kleinen Kunden geben uns für diesen „Rohstoff“ die Ideen. Gerne verwenden wir bunte und fröhliche Farben und altersgerechte Motive, z. B. süße, pinke Erdbeeren für kleine Mädchen und laute (mit eingenähten Quietschern), coole Bagger für große Jungs.

Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

Auf jeden Fall frisch! Helle, sommerliche Farben für die Basics, dazu bunte und ausgefallene Stoffe für die Applikationen. Und für die Sommerkollektion, die wir in Kürze vorstellen werden, haben wir ganz neue Motive entworfen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Wir haben unsere Idee 2009 entwickelt und Schritt für Schritt ausgebaut. Seit Oktober 2010 sind wir mit unserem Zwergenshop online. Typisch für uns ist, dass jeder Tag anders aussieht. Mal ist es ein reiner Recherchetag, dann suchen wir nach neuen Stoffen, Mustern und Produkten. Es werden Motive entworfen und appliziert. Dann steht ein neues Produkt- bzw. Kindershooting an. Samplingaktionen zur Kundengewinnung werden durchgeführt und Events zur Kollektionsvorstellung organisiert. Was jedoch zu unserem täglichen Arbeitstag gehört, ist die Realisierung der eingehenden Bestellungen. In jedem Fall sind unsere „untypischen“ Arbeitstage spannend und abwechslungsreich!

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

Chaotisch manchmal – Ein großer Tisch mit einer Nähmaschine, unsere Basics, verschiedene Stoffe daneben, ganz viele bunte Garne dazu und ein Kopf voller Ideen.

Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?

Am liebsten verwenden wir reine Baumwolle, denn die ist weich und sehr gut verträglich auf der zarten Kinderhaut.

Haben Sie bei der Kreation Ihrer Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

Einen bestimmten Typ gibt es nicht, wir stellen uns bei der Farbzusammenstellung jedoch oft unsere Jungs oder die Kinder unserer Freunde vor. Dabei stellen wir schnell fest, ob es passt oder nicht.

Was war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?

Das ist definitiv ein Shirt aus unserer „Stammkollektion“. Zu finden ist es bei den Jungs und nennt sich „Pirat auf hoher See“. Zum einen liegt das an der Kombination aus Häkel- und Filzapplikationen, zum anderen an den vielen und vor allem kleinen Details, die dieses Motiv beinhaltet. Alles an diesem Motiv geschieht in Handarbeit, das Häkeln, das Zuschneiden der einzelnen Elemente und das Applizieren selbst auch. Doch ganz gleich, wie viel Zeit ein solches Motiv in Anspruch nimmt, es macht einen Riesenspaß, das Resultat zu sehen – und einen begeisterten Kunden.

Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?

Bisher haben wir uns mit dem Thema Messen nicht beschäftigt, was aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen ist.

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?

Wir beobachten oft, dass die Kindermodebranche sich einerseits an der Erwachsenenmodebranche orientiert. Die Trenchcoats, Chinos und coolen Polos für die Kleinsten gleichen eins zu eins denen der Erwachsenen. Andererseits hat sich aber in letzter Zeit der Trend zu Self-made-Produkten etabliert. Dabei ist es bei diesem Trend nicht wichtig, ob man selbst kreativ war oder ob man „Selbst-Gemachtes“ kauft. Essenziell ist das Individuelle an diesen Anziehsachen oder Accessoires. Wir lieben das Einzigartige, das Bunte und das Kindliche an selbstkreierten oder „veredelten“ Sachen, da können Kinder noch Kinder sein und die Mamis geraten bei diesen Stücken gerne ins Schwärmen. Diesem Trend mussten wir uns nicht anschließen, diesen Trend leben wir.

www.wurzel-zwerge.de

Ein Hoch auf Libertyprint

Dienstag, 05. April 2011

Bei Google habe ich nachgeschlagen, was es mit meinem liebsten Stoffmuster so auf sich hat: Liberty-Muster … benannt nach dem englischen Haus „Liberty’s“. Allover-Muster mit sehr dicht gestreuten kleinen Blümchen. Neben kleinen, dichten Blumendessins sind auch Paisleys und Jugendstildessins typisch für den Stil des Hauses. Das Muster wird manchmal auch „Millefleurs“ genannt, der französische Ausdruck für „tausend Blumen“.

Libertyprint

Tausend Blumen haben in dieser Saison gleich diverse Kleidchen und Blusen für uns aufgedruckt bekommen. So bleibt die Palette großartiger und süßer Kleider und Blusen von Annafie über Girandola bis hin zu WEEK END A LA MER grandios. Da fiel mir die Auswahl sehr schwer.

Haben Sie gewählt? Dann verraten Sie uns doch Ihr liebstes Libertykleid oder Ihre liebste Libertybluse dieser Saison.

Tausend Blumengrüße,

Nina

Smart Trike

Donnerstag, 31. März 2011

Heute geht es im Kindermode-Blog um ein sogenanntes Smart Trike. Was hat nun ein Dreirad mit Pedalen mit Kindermode zu tun? Eigentlich nichts – deshalb gleich mal zur Vorgeschichte: Vor einigen Tagen erreichte uns die E-Mail einer PR-Agentur, die uns vorgeschlagen hat, uns besagtes Smart Trike zu schicken, damit wir es im Rahmen eines Blog-Beitrages im Kindermode-Blog vorstellen. Da wir zwei Mädels im passenden Alter haben, die mit so einem Gefährt sicherlich eine Menge Spaß haben werden, und wir es offen, ehrlich und ohne irgendeine Herstellervorgabe testen dürfen, haben wir spontan zugesagt.

Smart Trike Zoo Lady Bug

Gestern kam nun ein großes Paket bei uns an, und das soll sich nun darin befinden: Das Smart Trike in der Variante „Zoo Lady Bug“. Dieses Gefährt ist laut den Angaben des Herstellers ein 3-in-1-Fahrzeug, was bedeuten soll, dass es für Kinder im Alter von zehn Monaten bis zu drei Jahren in drei unterschiedlichen Umbaustufen eingesetzt werden kann. Zunächst für die Kleinsten als Sportwagen, der mit Rückenlehne und Sicherheitsgurt ausgestattet ist und mit einer Teleskopstange geschoben werden kann. Die Ausstattungsliste umfasst dabei einen Flaschenhalter, ein Spielzeugtelefon, eine Tasche an der Schiebestange sowie ein abnehmbares Sonnendach. Das hört sich ja schon mal nach einer ziemlich guten Ausstattung an. Nach und nach können dann mit den wachsenden Fähigkeiten des Kindes Bauteile vom Smart Trike entfernt werden – bis das Kind das Dreirad irgendwann selbstständig fährt und lenkt. Eine intelligente Lösung ist dabei eine Freilaufnabe, die verhindert, dass sich die Pedale mitdrehen, während das Gefährt geschoben wird.

Smart Trike Zoo Lady BugSoweit die graue Theorie, die wir zusammen am Frühstückstisch aufgeschrieben haben. Jetzt geht es ans Eingemachte, und unsere beiden Produkttesterinnen, die bereits mit allerlei Kinderfahrzeugen vertraut sind, betreten die Bühne. Nach dem Öffnen des Kartons zeigt sich, dass das Smart Trike erst mal zusammengebaut werden muss – und zwar aus ziemlich vielen Teilen. Gedanken an IKEA-Möbel machen sich breit und im Karton befindet sich sogar ein ähnliches Werkzeug. Der Zusammenbau erweist sich dann aber als sehr einfach, da die Anleitung wirklich unmissverständlich klarmacht, was in welcher Reihenfolge zusammengefügt werden muss. Die Qualitätsanmutung der Bauteile ist sehr gut: Viele stabile Metallteile und Teile aus robustem Kunststoff fügen sich solide zum Smart Trike zusammen. Die Rückenlehne und das Sonnendach haben wir nicht mit angebaut, da unsere Mädels im Alter von 22 und 38 Monaten dafür dann doch schon zu alt sind. Und dann haben wir unseren Töchtern auch noch verschwiegen, dass man dem Spielzeugtelefon die unmöglichsten Töne entlocken kann, wenn man Batterien einlegt. Wie zu erwarten, ging gleich nach dem Zusammenbau der Streit darum los, wer denn nun zuerst mit dem Smart Trike fahren darf. Beide hatten einen Heidenspaß dabei, der jeweils anderen mit dem Dreirad davonzufahren und die Ladefläche mit allem zu beladen, was Zwei- und Dreijährige so benötigen. Einstimmiges Urteil von den beiden: Das macht Spaß! Zuletzt haben wir noch die Schiebestange ausprobiert – für die faulen Momente im Leben eines Kindes. Schnell an- und abgesteckt begeistert die stabile Stange vor allen Dingen dadurch, dass sie sich in die Lenkung des Dreirades einklinkt und somit eine bequeme Steuerung des Gefährts ermöglicht.

Smart Trike Zoo Lady Bug

Unser Fazit: Auf der Liste der positiven Aspekte notieren wir: Das Smart Trike ist stabil, macht den Kindern Spaß und ist vielseitig in der Anwendung. Negativ ist uns das hohe Gewicht aufgefallen, was wir aber gerne in Kauf nehmen, wenn das Dreirad dadurch außerordentlich stabil ist. Und der Preis von rund 120 Euro ist nun leider auch kein Schnäppchen. Aber Qualität hat eben ihren Preis. Soweit unser erster Eindruck – wir werden in ein paar Wochen ein Update geben, ob sich das Smart Trike auch im Dauereinsatz bewährt hat.

Das Smart Trike gibt es hier bei Toys”R”Us zu kaufen.

Strandtage und Shopping-Tour

Donnerstag, 31. März 2011

Auch wenn es uns heute noch etwas frisch um die Zehen wehen würde, träumen wir doch schon alle vom Sandalenwetter und dem nächsten Strandurlaub. Das ganze Jahr über kann man sie aber auch ohne Sommersonne bestens gebrauchen, die lässigen Zehensandalen von Napapjiri in maritimen Blau- und Rot-Tönen – oder speziell für die Mädchen mit Blumenmuster oder Rosa und Tupfen so liebevoll und cool gestaltet. Diese Schuhe sind nicht nur für den Strand perfekt geeignet, auch beim Bummeln über die Piazza oder auf der Shopping-Tour in heimischen Gefilden sind sie bequem und unkompliziert im Nu über die Füße gestreift.

Napapijri-Zehensandalen

Ich liebe es, mit meinen Kindern im Partnerlook unterwegs zu sein, und so ist es nicht verwunderlich, dass die schönsten Bade- und Strandschuhe der Saison auch bis Größe 39 bei uns im Programm erhältlich sind. Schade eigentlich, dass für den Papa nicht auch ein passendes Paar dabei gewesen ist.

Fröhliche Runden am Meer und in Ihrem Garten,

Nina

It’s Jacken-Time!

Donnerstag, 17. März 2011

Nun sind sie endlich ALLE da: Die Lieferungen der Sommerkollektion 2011 sind bis auf ganz wenige Stücke komplett online.

Und nun: It’s Jacken-Time!

Draußen weht immer noch ein frostiger Wind, aber die Sonne wärmt uns schon so manche Stunde. Nun sind sie gefragt: die Westen, Softshelljacken, die Fleecejacken und Pullover – eben unsere Frühjahrsjacken.

WEEK END A LA MER Jacke YodaWEEK END A LA MER hat es mit den süßen Regenjacken vorgemacht, die wir schon fleißig ins ganze Land und bis ins ferne Dubai versendet haben. (Wobei ich mich wahrhaftig frage, wann man sie gerade dort brauchen kann ;-) )

il gufo zieht nun bei den Mädchen fleißig nach und hat eine so süße beigefarbene Jacke mit niedlicher Mütze und eine blaue Steppjacke geliefert. Jedes Jahr sind die Jacken von il gufo wieder wundervoll und erfrischend neu. Und trotzdem sind sie in Form, Material und Anmutung so verlässlich wie die Tatsache, dass nach dem Winter der Frühling folgt. Sie haben einen festen Platz in unseren Herzen und in den Kleiderschränken unserer Töchter erobert.

Minymo Softshelljacke türkisNicht zu verachten sind aber auch die Softshelljacken von Minymo in Türkis und Pink. Sie wärmen toll und schmiegen sich perfekt an den Körper an. Super zum toben durch den Garten, und auch an dunklen Tagen werden die Kinder immer perfekt gesehen.

Meine Lieblingsjacke ist und bleibt allerdings die Blumenkapuzenjacke von Minymo: Sie ist wasserabweisend beschichtet und fein in Pink eingefasst. In dieser Jacke trotzt man jeglichem Anflug von Tristesse und schlechter Laune sofort und unwiederbringlich. Und falls Sie für Wind, Wetter und Alltag die perfekte Regenjacke oder -hose suchen, sind Sie zum Beispiel mit den dunkelblauen Stücken von Celavi bestens beraten.

Viele frohe und sonnige Regenstunden in der wilden Jahreszeit Frühling wünscht von Herzen,

Nina

Elsy ist auf den Frosch gekommen

Mittwoch, 09. März 2011

Elsy Shirt FritellaDass Elsy für Mode und aktuelle Fashion-Trends steht, ist schon lange kein Geheimnis mehr. In dieser Saison wird der Frosch liebevoll als wunderbar passender Akzent zu der schon im Winter so beliebten Farbe Aqua gesetzt. Was mich aber noch viel mehr begeistert, sind die Seidentunika und das liebreizende Kleid. Beide Teile wurden aus Seide mit weicher Baumwolle kombiniert. Und die bezaubernde Krönung des Ganzen ist auch hier der liebliche Libertyprint. Wenn man den Stoff durch die Finger gleiten lässt, kann man den Sommer schon fast auf der Haut spüren.

Hatten wir schon bei Monnalisa den Eindruck, dass wir uns aus Versehen in ein frühes Madonna-Musikvideo aus den 80ern verirrt hatten, weil sich die Designer an den damals schon so beliebten Zipfelröcken und Kleidern orientierten, die mit vielen bunten Metallansteckern versehen waren – so wird auch bei Elsy der 80er-Look perfekt aufgegriffen. Jeanshosen in der feinen Used-Washed-Färbung sowie Jeansjacken mit Rüschen und Teddyansteckern in 3-D-Optik zaubern ein wenig Nostalgie in unsere Zeit.

Zum guten Schluss kommen dann wie in jeder Saison die aufwändigen T-Shirts ins Spiel. Ob mit Kleiderpuppe, Schleifchen oder in Navy mit Glitzer, diese süßen Shirts gehören in jeden Kleiderschrank und sind immer rasend schnell ausverkauft. Der Jerseyrock mit den wilden Rüschen in Marine, das Tunika-Oberteil in Blau-Weiß und die gerüschte Oxfordbluse werden die Anhänger des Smart Casual Chic unter uns verzaubern – denn marine und maritime Themen sind doch immer wieder eine Freude.

In diesem Sinne: Stürmen Sie die Sommerkollektion! Der Sommer wird heiß und kommt schon bald auch zu uns.

Herzlichst,

Nina

Segel hissen und Anker heben

Samstag, 05. März 2011

WEEK END A LA MER Lackjacke Frenchie„Segel hissen und Anker heben“ – das möchte man am liebsten rufen, wenn man die Ware von WEEK END A LA MER in Händen hält. Für die zunächst noch eher kühlen und in Deutschland leider meist auch feuchteren Tage, sind meine Töchter besonders vom Lackmantel in Grau bezaubert, der so schön glänzend und chic ist. Für das Buddeln im Sandkasten sind bei uns jetzt schon die blauen Kapuzenjacken im Dauereinsatz, die Mama und Papa mit einem feuchten Tuch ruck-zuck wieder salontauglich zaubern können.

Der Osterhase wird seine helle Freude haben, wenn die in allerliebste bretonische Streifen gehüllten Jungs und Mädchen durch die Gärten toben und ihre bunten Eier einsammeln.

WEEK END A LA MER Kleid BlancheAber WEEK END A LA MER kann auch anders, und das beweisen die findigen Franzosen immer wieder, auch und besonders durch die festlichen Roben in Weiß, Rosé und Liberty. Ob mit Liberty oder Ausbrennerstoff – in vielen luftigen Farben und Lagen gerüscht berauschen kleine Damen die sommerliche Gartenparty, und die Jungs stehen ihnen in den süßen Bermudas, den edlen Rugbys und den in Lagen gelegten Polos um nichts nach.

Nahezu alle Artikel werden in Kürze auch in den großen Größen eintreffen. Reservieren Sie schon jetzt via E-Mail Ihre Lieblingsstücke!

Ahoi,

Nina

CeLaVi

Freitag, 04. März 2011

Die frischen dänischen Label wie Minymo und CeLaVi bringen Farben und Musterfrische in die leider viel zu oft triste Regen- und Matschbekleidung. Immer atmungsaktiv und wasserdicht und mit Reflektoren für die Sicherheit ausgestattet, sind die Jacken, Mäntel und Hosen die perfekten Ganzjahresbegleiter für Ihr Kind. Verwechslungen mit den im leidigen Einheitsbrei gehaltenen Jacken und Hosen an den Garderobenhaken in Kindergarten und Schule entfallen dann auch garantiert endgültig.

CeLaVi Regenkombi KrokusBei CeLaVi sind außerdem auch Bündchen aus weichem Fleecestoff, die den Hals und die Hände perfekt schützen, eingearbeitet. Neu in unserem Sortiment sind auch die tollen Einteiler, da kann dann im Waldkindergarten auch wirklich nichts mehr schief gehen, wenn vom Hals bis an die Stiefel kein Ritz und Schlitz mehr verrutschen kann. Eine Basicserie im echten Ostfriesenlook – strahlend gelb und immer super zu sehen – rundet das feine und ausgefallene Programm perfekt ab.

Mit der nächsten Lieferung erwarten wir dann farbenfrohe Gummistiefel und Schuhe, einen echten Südwesterhut sowie Regenjacken und Schuhe im maritimen Look.

Lieblingskaro – das Interview

Donnerstag, 03. März 2011

Die beiden Label Lieblingskaro und MASHAMO:kids der Berliner Designerin Maria Groß haben im Sommer letzten Jahres bereits vorgestellt. Heute folgt das Interview mit Maria Groß.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

„Ich verbinde den Einsatz klassischer Stoffe und Muster (wie Karo oder Pünktchen) mit einem leichten, innovativen Design und modernen Farben. Dabei schaffe ich Produkte, die ich auch selbst kaufen würde. Ich designe also für meine eigene Zielgruppe, würde ich sagen.“

Lieblingskaro

Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

„Für mich als Designerin ist das einer der Vorteile im Geschäftsmodell – bei einem Label wie Lieblingskaro, das für Kinderzimmer-Accessoires und Spielzeug im Karo-Look steht, ändert sich von Saison zu Saison nicht ganz so viel wie beispielsweise bei meinem Kindermode-Label MASHAMO:kids. Das dämpft saisonale Arbeitsspitzen und ermöglicht optimierte Warenbeschaffung und Lagerhaltung. Trotzdem gibt es auch bei Lieblingskaro Neues für den Sommer 2011. Die Highlights: Wir haben Pünktchen-Muster aufgenommen, und zwar in Lila, Rot und Rosa, logischerweise mit Karos kombiniert.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

„Mein Atelier ist in unserer Wohnung. Das bedeutet, dass ich’s irgendwie machen muss wie Magritte, um in meinen Arbeitsmodus zu kommen. Morgens gibt’s gemeinsames Frühstück für uns vier, dann fahre ich die Kinder zu Schule und Kita und mittendrin den Papa zu seiner Arbeit.

Dann fahre ich nach Hause, mache mir einen Kaffee und los geht’s. Bestellungen abarbeiten, Musterkollektionen vorbereiten (für MASHAMO:kids), Rechnungen schreiben und verschicken und Buchhaltung machen (meistens abends). Wir machen bei Lieblingskaro alles selber: Fotos, Webseite, Mails, Rechnungen, Schnitte, Nähen, einfach alles. Lieblingskaro ist Handmade in Berlin, kann man sagen.

Eine weitere Regel hat das Atelier in der Wohnung zur Folge: Tagsüber darf ich mich ausbreiten mit meinen Stoffen, Zeichnungen, Schnitten. Aber abends, wenn die Familie wieder in die Wohnung kommt, muss alles wieder im Atelier landen. Die Kerle machen da keine Ausnahme.“

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

„Mein Mann würde sagen, viel zu chaotisch. Ich habe ein Atelier von ca. 20 Quadratmetern, was zum Teil auch Lager für Stoffe und einige fertige Produkte ist. Eine Wand ist komplett verglast, mit viel Licht. Gegenüber davon ist das große Regal. An den beiden Stirnseiten stehen Tische mit Näh- und Stickmaschinen. Es gibt dann noch einen großen Kleiderständer für fertige Klamotten, Muster und Schnitte. Und einige Figurinen, an denen ich mir meine Entwürfe direkt am Körper anschaue.

Und gleich nebenan ist unser Wohnzimmer mit Küchenbereich. Da finden die Pausen statt und dort steht auch mein Schreibtisch mit meinem Rechner. Ich arbeite auf Mac OS, weil die Programme dem entsprechen, was ich auch bei Lieblingskaro erreichen will: einfaches, aber wunderschönes Design. Jemand hat mal gesagt, perfekt sei etwas, wenn man nichts mehr weglassen könne. Das ist mein Ziel bei Lieblingskaro – und bei Apple kann ich es bereits erkennen.“

Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?

„Wir haben durchweg hochwertige Baumwolle. Fassen Sie mal verschiedene Sorten Baumwolle an, da gibt es große Unterschiede. Ich mag besonders eine Sorte von Baumwolle, die beim Kontakt kühl bleibt. Genau diese haben wir uns ausgesucht, und zwar im Karo-Muster. Ich will das klassische Karo-Muster neu interpretieren – kombiniert mit anderen Karos, Pünktchen oder einfach Weiß.“

Haben Sie bei der Kreation Ihrer Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Eigentlich nicht. Wenn ich mir Kinder in meinen Entwürfen vorstelle, dann am ehesten meine eigenen oder die von Bekannten. Ich glaube, die Zielgruppe bestimmt sich eher über die Eltern. Die oder deren Eltern sind es, die unsere Produkte kaufen, und denen muss es gefallen. Erreichen die Kinder ein bestimmtes Alter, dann wollen sie selber ihre Klamotten aussuchen und lassen sich dabei ganz gewaltig von ihrem sozialen Umfeld beeinflussen. Als kleine Marke hat man bei Kindern ab 8-10 Jahren kaum noch eine Chance.“

Was war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?

„Das hat nichts mit Lieblingskaro zu tun. Es war meine Diplom-Kollektion für Damen-Oberbekleidung, in der ich viel Plissee eingesetzt habe. Ich habe dafür eine Auszeichnung erhalten. Wer sich dafür interessiert, soll sich gerne bei mir melden. Die Designs habe ich noch – und mich quält die Frage, ob man solche Designs mit Erfolg vermarkten kann. Bei meinen beiden Labels passt es derzeit noch nicht rein.“

Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?

„Momentan sind wir dabei, unsere Produktionsabläufe zu professionalisieren, weil wir seit Herbst 2010 sehr viele Neukunden gewonnen haben. Wir überlegen, im September nach Köln zu gehen, auf die Messe Kind + Jugend. Ansonsten bin ich bei Messen oft skeptisch, wegen der sehr hohen Kosten für ein kleines Label wie meins. Ich suche immer wieder nach einem anderen Label, das den Stand mit mir teilt – aber das ist nicht so einfach, weil wir ja keine Wettbewerber sein sollten.“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?

„Durch die Finanzkrise, die die Bekleidungsbranche mit einem Verzug von 1,5 Jahren erreicht hat, merkt man, dass die Kunden vorsichtiger einkaufen. Ich merke es an leicht sinkenden Bestellungen einiger Boutiquen. Und auch daran, dass andere Boutiquen ganz verschwunden sind.

Ansonsten stelle ich fest, dass die Kunden Wert auf gutes Design und gute Verarbeitung legen und immer öfter bereit sind, dafür auch entsprechend zu zahlen. Die Auswahl ist deutlich vielfältiger als noch vor einigen Jahren.“

www.lieblingskaro.de

Kinderbücher

Freitag, 25. Februar 2011

Da ich stets auf der Suche nach liebevollen und besonderen Büchern für meine Kinder bin, möchte ich Ihnen heute zwei Bücher vorstellen, die für mich etwas ganz Besonderes sind.

Gute Nacht, Gorilla!Gute Nacht, Gorilla!“ von Peggy Rathmann kommt ohne viel Text aus, und gerade das macht das Buch so besonders schön. „Gute Nacht, Gorilla!“ erzählt eine Geschichte von Zootieren. Allen voran der findige Gorilla, der es schafft, dem Nachtwächter im Zoo auf seiner letzten Runde den Schlüssel abzunehmen und nach und nach alle Tiere aus ihren Käfigen zu befreien. Wie in einer Karawane ziehen die Tiere unbemerkt hinter dem Wärter her, bis zu ihm nach Hause ins Schlafzimmer, wo es sich der Wärter neben seiner Frau bequem macht. Die freundlichen Tiere wünschen sich alle eine Gute Nacht – was sie auffliegen lässt. Das Licht geht an, die Wärtersfrau bringt die Tiere zurück in den Zoo. Der clevere Gorilla schafft es aber, wie von Zauberhand, wieder in die Mitte des Bettes vom Wächterpaar…

Gute Nacht, Gorilla!“ ist ein Bilderbuch, das von Dreijährigen „vorgelesen“ werden kann und viele Details birgt, die Kinder zum Überlegen bringen: Warum will der Gorilla nicht alleine im Käfig schlafen? Warum bemerkt die Frau des Zoowärters nicht, dass der Gorilla es am Ende doch in die Mitte des Bettes schafft, um dort zu übernachten?

Nachts nicht allein zu sein, ist für viele Kinder ein großes Thema. Vielleicht hilft ihnen ja in Zukunft der kleine Gorilla dabei, im eigenen Bett schlafen zu können.

Es klopft bei Wanja in der NachtDas frühere Lieblingsbuch meines großen Sohnes gibt es schon etwas länger auf dem Markt. Aber zu der teilweise noch immer großen Kälte in Deutschland und den üppigen Schneebergen passt das Buch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ von Reinhard Michl und Tilde Michels mit seinem warmen Farben und der süßen Geschichte perfekt.

Wanja ist ein Jäger und lebt in einem fernen Land in einer Hütte im Wald. In liebevollen Reimen wird nun die unglaubliche Geschichte erzählt: In einer klirrend kalten Nacht klopfen nacheinander der Hase, der Fuchs und der Bär an Wanjas Tür und bitten darum, bei ihm übernachten zu dürfen. Wanja hat ein gutes Herz und lässt sie ihre kalten Nasen, Tatzen und Ohren aufwärmen. Obwohl die Tiere von den nacheinander eintreffenden Gästen ganz und gar nicht begeistert sind und große Angst haben, dass die größeren Tier sie fressen könnten, verbringen die vier, die unterschiedlicher wohl kaum sein könnten, eine friedliche Nacht.

Ein Buch, das so wundervoll und einfühlsam zeigt, dass Grenzen überwunden werden können und Anteilnahme am Schicksal des Nächsten ein so wichtiges Gut ist. Ohne pädagogischem Zeigefinger, ohne Wenn und Aber wird das Wesentliche erklärt. Ganz nebenbei lernen ihre Kinder auch zum ersten Mal in ihrem Leben einen gereimten Text auswendig, und das sogar ganz von allein.

Viele kuschelige Lesestunden wünscht

Nina

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