Ich muss es gestehen: Ich habe eine Schwäche für Kinderschuhe. Meine drei Kinder besitzen alle viel zu viele Schuhe. Und da sprechen wir von RICHTIG vielen Kinderschuhen. Meine Töchter nennen diverse Stiefel (gefüttert und ungefüttert), Halbschuhe, Lackschuhe, Ballerinas, Turnschuhe oder Chucks für den Sommer sowie Flipflops für die Tage im Schwimmbad oder am Strand ihr Eigen. Wir haben zwei Schuhschränke voller Schuhe, und das obwohl die Schuhe der Kinder noch gar nicht so groß sind. Auch bei Schuhen freue ich mich sehr, wenn ich im Sale ein tolles Paar Stiefel, Sandalen oder Ballerinas ergattere. Ich habe in aller Regel die Basic-Ausstattung der Folgegröße schon dann zusammen, wenn meine Kinder erst beginnen, die Größe davor zu tragen. Es gibt einfach gewisse Kinderschuhe, die man immer, in jeder Schuhgröße brauchen wird. Weiße Chucks kommen bei uns in jedem Frühjahr, Sommer und Herbst im Einsatz. Das Gleiche gilt für Halbschuhe, zumeist als Bootsschuhe, in Braun oder Navy. Auch Gummistiefel brauchen wir das ganze Jahr über. Sandalen kaufe ich sehr gern im End of Season-Sale. Dann sind die schönen Stücke meist so preiswert zu bekommen, dass sie auch bei ungünstigem Wachstum in der Folgesaison ohne Verluste weiterverkauft werden können. Bislang bin ich mit dieser Strategie immer sehr gut zurechtgekommen und hatte in meinen Vorräten so gut wie nie Schuhe, Stiefel oder Kindersandalen, die nicht gepasst hätten.
Archiv für Februar 2012
Kinderschuhe
Mittwoch, 01. Februar 2012Damen-Abendbekleidung
Mittwoch, 01. Februar 2012Besitzen die Damen unter euch eigentlich Abendkleider? Ich muss gestehen, dass ich außer dem einem kleinen Schwarzen in meinem Kleiderschrank, das ich bereits zu vielen Gelegenheiten getragen habe, nicht wirklich mit einer großen Auswahl an eleganter Damen-Abendbekleidung aufwarten kann. Zu meinem Abschlussball in der Tanzschule hatte ich mir ein langes Kleid gekauft, das ich noch lange Zeit später auf diversen Hochzeiten getragen habe. Es hatte feinste Spaghettiträger und ansonsten eigentlich weiter gar nichts. Mit einem Pashminaschal, einer besonderen Brosche oder den geerbten Perlen fiel es viele Jahre lang überhaupt nicht auf, dass ich das gleiche Kleid immer wieder trug. Zum Schluss habe ich dann die Länge verändert und das Kleid gefärbt, so dass ich es auch noch als Sommerkleid weitertragen konnte.
Nach der Geburt meiner beiden Töchter war es dann mit der Figur der gertenschlanken Eisprinzessin allerdings erst mal vorbei, und so habe ich das gute Stück am Ende verschenkt. Nun sind wir im kommenden Jahr auf einer Hochzeit eingeladen, die ganz im amerikanischen Stil ablaufen soll, und ich stehe erstmals vor der Aufgabe, mich mit langer und eleganter Abendgarderobe zu beschäftigen. Um mein Glück perfekt zu machen, ist auch noch eine Farbe vorgegeben: Türkis. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass ich blondes Wesen in einem türkisfarbenen Kleid aussehe wie eine Sonnenanbeterin nach einem sehr, sehr langen Winter. Die Farbe taugt nicht für blonde, hellhäutige Frauen – never. Aber ich werde nicht gefragt, und nachdem ich schon bei vielen Ideen der Brautleute das Gesicht verzogen habe, konnte ich die freudestrahlende Miene der Braut nicht schon wieder zerstören, als sie mir das Farbkonzept vorstellte.
Einen Smoking für meinen Mann haben wir leicht gefunden. Aber ein passendes Kleid für mich? Da muss ich mich, wie es aussieht, wohl über den großen Teich begeben, um das passende Stück für diesen Anlass zu finden. Darüber hinaus darf ich mich mit den Einladungskarten und deren Gestaltung, mit den Torten, den Cupcake Buffets, den lustigen Basteleien und den Geschenken der Gäste befassen. Mit allem eben, was eine solche amerikanisch angehauchte Hochzeit ganz besonders macht. Ich werde mich nun erst einmal auf Inspirationstour an den Ort des Geschehens begeben: in die Kirche und den Saal für die Feier, und hoffe darauf, dass mich dabei ein Geistesblitz aus dem Himmel erreicht. Ich sehe mich schon basteln und kleben, Trödel durchsuchen und am Ende hoffentlich ein glückliches Brautpaar am Tage der Hochzeit vorfinden.
Aber was die Kleiderfrage anbelangt, habe ich beschlossen, mir das Kleid als kleinen Ausgleich für meine Deko- und Vorbereitungsarbeit von der Braut schenken zu lassen, und damit war sie sehr einverstanden. Ich werde euch berichten – und meinen Mann frühzeitig um eine Südseereise bitten oder das Dorfsonnenstudio bemühen …
Hochzeitsfieber-Grüße,
Nina
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