tgkp Kids

30. August 2010

Diana Ernemann, Geschäftsführerin und Designerin von tgkp Kids, ist Realistin. 15 Jahre Fashion Business haben ihr Trendgespür und Stilgefühl entwickelt und ihr Auge für Farb- und Materialkombinationen geschult. Die zum Teil bedenklichen Arbeits- und Umweltbedingungen in der internationalen Bekleidungsindustrie entsprachen allerdings so gar nicht ihren Vorstellungen von Qualität und Verantwortungsbewusstsein. Mit dem Anspruch, eine fair gehandelte Kollektion aus biologisch angebauter Baumwolle für Kleinkinder auf dem Markt zu etablieren, gründete Diana Ernemann Ende 2009 das Berliner Modelabel tgkp, dessen Kürzel für „the good karma philosophy“ steht. Und das nicht etwa, weil sie vom „Markenfreak“ zum Öko-Hardliner geworden ist, sondern aus purem Menschenverstand. Die tgkp Kids-Kollektion versteht sich als zeitlose Lifestyle-Kollektion, die durch schnörkellose, lässige Artikel in hochwertiger Verarbeitung überzeugt. Lernen Sie tgkp Kids in unserem Interview kennen.

tgkp KidsWie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

„Authentisch, lässig, detailverliebt, unkompliziert.“

Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

„Als zeitlose Lifestylekollektion, die durch schnörkellose, lässige Essentials in hochwertiger Verarbeitung überzeugt. Da die Kollektionen saisonübergreifend aufeinander aufbauen, sind die einzelnen Teile gut untereinander kombinierbar. Besonderes Highlight ist das Organic Denim-Programm, das aufgrund eines speziellen Waschverfahrens einen besonders weichen Griff erhält und ohne Weichmacher und chemische Aufheller auskommt.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

„Telefonieren, Kollektionsausrichtung planen, E-Mails lesen und beantworten, Skizzen, Grafiken, Modellbeschreibungen und Maßtabellen ausarbeiten.“

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

„Clean. Ein 20 qm-Büro mit 180 cm Glasarbeitstisch, MacBook, Taschenrechner, Telefon, diversen Notizblöcken und einem deckenhohen Regal, in dem etliche Ordner, Pantonebücher, Farbkarten sowie diverse Kästen mit Stoffproben und Musterteilen untergebracht sind.“

tgkp KidsWelche Stoffe verwenden Sie am liebsten?

„Weiche Jerseyqualitäten in unterschiedlichen Gewichtsklassen, Denim bis 9 Oz., rustikale Twilloptiken – ausschließlich aus Bioanbau.“

Haben Sie bei der Kreation Ihrer Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Wir machen unkomplizierte Mode in der alle Kinder toll aussehen und sich wohl fühlen.“

Was war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?

„Microfasermäntel mit Pelzverbrämung für einen russischen DOB-Kunden (Butterzarte Anmerkung: Damenoberbekleidung).“

Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?

„Messen haben für uns eine große Bedeutung, sowohl als reine Informationsplattform als auch als Verkaufsplattform. Folgende Messen sind wichtig für uns:

Als Aussteller setzen wir stark auf das Kids Camp der Bread and Butter Berlin, die Kind+Jugend Köln – Im Ausland auf die Kleine Fabriek Amsterdam, Pitti Bimbo Florenz und Magic Las Vegas.“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?

Kindermode ist glücklicherweise im Laufe der Zeit erwachsener geworden. Der Markt hat durch die Vertikalen und Discounter mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen wie die DOB.“

www.tgkpkids.com

tgkp Kids

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Alexandra Feitsch Photography

20. August 2010

Alexandra Feitsch, Mitglied unseres Butterzart-Forums, fragte uns, ob wir nicht auch mal von den Leuten hinter der Kamera berichten wollen, die wunderschöne Kindermode ins rechte Licht rücken. Klar wollen wir das und fangen gleich mal mit ihr an. Denn Alexandra, Mutter von zwei Kindern, fotografiert nebenberuflich am liebsten Kinder, egal welchen Alters, und sucht dabei immer nach ausgefallenen, romantischen oder verrückten Orten. Und da man jemanden am besten in einem Gespräch kennenlernt, haben wir auch Alexandra zum Interview gebeten.

Alexandra Feitsch

Alex, wie kamst du zum Fotografieren?

„Die Fotografie interessiert mich schon sehr lange. Dass ich selbst mit dem Fotografieren angefangen habe, kam durch meine beiden Kinder. Diese fotografiere ich sehr viel, und irgendwann sind Freunde darauf aufmerksam geworden und haben ihre Kinder von mir fotografieren lassen, dann folgten deren Freunde und Bekannte usw. Seit ca. zwei Jahren fotografiere ich nun neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit, am liebsten natürlich Kinder.“

BMXWie hast du die Technik des Fotografierens gelernt?

„Durch einen Fotografiekurs sowie einige Bücher und DVDs habe ich mir die Technik des Fotografierens angeeignet – und natürlich durch viel Ausprobieren. Viel wichtiger als die Technik finde ich allerdings »das Auge« des Fotografen, denn das macht letztendlich die Fotos aus. Ich denke, gute Fotografen bekommen selbst mit der einfachsten Kamera tolle Fotos hin.“

Welche Kamera verwendest du?

„Ich verwende eine Kamera von Nikon und verschiedene Objektive von Nikon und Sigma. Sehr gerne hätte ich irgendwann einmal eine Leica, für mich einfach ein Klassiker.“

Was macht das Fotografieren von Kindern im Vergleich zum Fotografieren von Erwachsenen aus?

„Der Unterschied liegt in der Natürlichkeit, die so (fast) nur Kinder ausstrahlen.“

Worauf achtest du besonders, wenn es darum geht, Bekleidung zu fotografieren bzw. die Kleidung in Fotos hervorzuheben?

„Leider habe ich noch keine Modestrecke fotografiert. Mir gefällt es sehr gut, wenn die Kleider eine Geschichte erzählen bzw. ein bestimmtes Thema verfolgt wird.“

Wie bekommst du ein Kind dazu, stillzuhalten, zu lachen oder einen bestimmten Gesichtsausdruck zu zeigen?

„Stillhalten muss bei mir keiner. Aber zum Lachen bringe ich sie oft einfach mit »Quatsch machen«. Manchmal denke ich mir dabei schon: »Hoffentlich sieht mir jetzt keiner zu…«“

Was ist dein Lieblingsfoto?

„Mein Lieblingsfoto ist das meiner Tochter Emely auf einem Pferd mit einem Gänseblümchenkranz im Haar. Es ist ein schon älteres Foto, aber ich liebe es. Ich finde, es sieht aus wie aus einem Märchen. Von anderen Fotografen gefallen mir so viele Fotografien sehr gut, da ist es schwer, sich zu entscheiden. Conny Wenk aus Stuttgart gehört zum Beispiel zu meinen Lieblingsfotografen.“

Emely

Hast du eine Vorstellung davon, wie viele Fotos du in deinem Leben schon gemacht hast?

„Das kann ich nur schwer einschätzen … 5.000, 10.000, 100.000? Ich weiß es wirklich nicht.“

Falls er zufällig mitliest: Welches wäre dein Lieblingsdesigner für Kindermode, dessen Kollektion du gerne fotografieren würdest?

„Für Jungs wären es sicherlich Marken wie Diesel oder Replay, um die Kinder cool in Szene zu setzen. Für Mädchen würden mir romantische Themen, wie die Kleidung von Poppy and Ned, Minna, Roberto Cavalli oder Marie Chantal sehr gut gefallen.“

Bearbeitest du Fotos gerne am Computer nach? Wenn ja, welche Programme verwendest du dazu?

„Ja, ich bearbeite Fotos gerne nach, normalerweise mit Photoshop.“

Wir stellen Designern immer die Frage, ob sie beim Kreieren ihrer Mode ein bestimmtes Kind vor Augen haben. Hast du da auch ein bestimmtes Kind vor Augen, wenn du eine Fotostrecke planst?

„Ja, bei manchen Aufnahmen denke ich mir zum Beispiel »Hier wäre ein Mädchen mit roten Locken und Sommersprossen sehr süß«. Wenn ich durch die Stadt oder einen Park spaziere, fallen mir oft aber auch ganz spontan Kinder oder Situationen auf, die ich gerne mit der Kamera festhalten würde.“

Noch mehr Fotos von Alexandra gibt es unter www.alexandra-feitsch.de zu sehen.

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ígló

16. August 2010

ígló Kindermode

íglóHeute stellt Helga Olafs ihr Kindermode-Label ígló vor und gibt uns einen Einblick in ihren Arbeitsalltag rund um ihre wunderschönen Kollektionen.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

„Ich liebe Farben – aber ich töne sie mit Naturtönen wie Grau oder
 Khaki ab. Für Mädchen mag ich besonders farbenfrohe Kleider mit schönen Drucken und für Jungen ein einfaches Design mit kontrastreichen Details.
“

Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

„Meine Inspirationen für die Frühling-Sommer-Kollektion 2011 stammen aus
 der ganzen Welt, zum Beispiel von den schönen Cherry Blossom-Blumen, den 
bunten Häusern auf Key West und den Bahamas oder von exotischen Vögeln. Natürlich wird ígló auch sehr stark von Kindern inspiriert.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?


„Ich stehe morgens um 7 Uhr auf und beantworte zunächst ein paar E-Mails. Meine Kinder Viktoria (8 Jahre) und Baldvin (4 Jahre) stehen um 7:30 Uhr auf und wir bereiten sie für 
die Schule vor. Danach gehe ich ins Büro, wobei es mir sehr wichtig ist, auf dem Weg einen wirklich guten Cappuccino zu kaufen, und arbeite bis 16 Uhr: Kleidung ausmessen, Entwerfen, Planen von Foto-Shootings, ígló-Kleidung für den Laden zusammensuchen, den wir im Juni eröffnet haben… Manchmal habe ich das Glück, Zeit zu haben, um einige Freunde zum Mittagessen zu treffen. Auf dem Nachhauseweg hole ich die Kinder ab und mein Mann kocht in der Regel ein schönes Abendessen. Wenn die Kinder eingeschlafen sind, beginne ich wieder zu arbeiten, meistens bis Mitternacht.“

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

„Er ist mit Kleidung, Stoffen und Papieren überfüllt. Aber dennoch hat alles seinen Platz.“

Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?


„Weiches und angenehmes Baumwoll-Jersey und gewebte Baumwolle mit
 wunderschönen Drucken.“

Haben Sie bei der Kreation Ihrer Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja wie sieht dieses Kind aus?

„Glückliche Kinder, die am liebsten den ganzen Tag spielen. Für mich ist es besonders wichtig, dass die Kleidung für die Kinder bequem ist.“

Was war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?


„Mein Hochzeitskleid
“

Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?

„ígló hat zum ersten Mal an der Modemesse CPH-Kids teilgenommen. Ich 
habe diese Messe ausgewählt, weil ich 7 Jahre lang in Kopenhagen gelebt habe und dort viele 
Kontakte habe. Für ígló war dies der erste Schritt, aber ich möchte bald auch nach Deutschland und Holland kommen.
“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?

„Ich denke, dass es heute viel mehr Kindermodemarken gibt als früher. Ich mag
 so viele von ihnen und bin ganz aufgeregt, ein Teil der Kindermodeszene zu sein.“

www.iglo.is

ígló Kindermode

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BeeBee

10. August 2010

Kinder machen, was ihnen passt. Wir auch.

Wir freuen uns über das Interview mit Denny Kutscheid und Miri Vorwig von BeeBee – insbesondere, da sie uns als erste Interviewpartner konkrete Eindrücke über den Typ Kind vermitteln, den sie bei der Arbeit vor Augen haben. Viel Spaß mit den Antworten auf unsere Fragen.

Wie würdet Ihr Euren Stil beschreiben?

„Eine kindgerechte Mischung aus bunt, schlicht, praktisch und funktional. Vielleicht so: lecker wie ein dänisches Softeis, dabei aber nahrhaft wie ein Gemüseeintopf mit Zutaten aus Mutters Garten.“

Wie würdet Ihr selbst Eure aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

„Wir sind noch nicht so weit in den klassischen Produktionszyklen, dass wir jedes halbe Jahr eine neue Kollektion vorstellen. Wir erweitern unsere Produktrange nach und nach um einzelne neue Produkte, die wir so noch nicht auf dem Markt gesehen haben und selber vermissen. Darüber hinaus erweitern wir die bestehenden Modelle regelmäßig um neue Stoffe und Farben.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Euch aus?

„Um 9:00 Uhr die Kinder im Kindergarten abgeben, 9:30 Uhr bis 10:00 Uhr Besprechung und Aufgabenverteilung, 10:00 bis 14:30 Uhr produzieren, 14:45 Uhr zur Post, Bestellungen rausschicken, 15:00 Uhr Kinder abholen. 20:00 Uhr Kinder ins Bett bringen. 21:00 bis 22:00 Uhr, E-Mails checken, Bestellungen aufnehmen, Rechnungen schreiben, Buchhaltung.“

Wie sieht Euer Arbeitsplatz aus?

„Wir haben ein Atelier, bestehend aus einem Raum mit einem großen Tisch, der Platz für vier Nähmaschinen hat, und dazu noch ein kleines Stofflager.“

BeeBeeWelche Stoffe verwendet Ihr am liebsten?

„Alle Stoffe, die wir anbieten, verwenden wir gerne, da sie schnell und unkompliziert zu verarbeiten sind. Beim Cordstoff ist uns wichtig, dass er robust und dennoch weich und dünn ist. Der Jerseystoff muss strapazierfähig sein und darf nicht ausleiern, das Gleiche gilt für den Bündchenstoff. Natürlich darf keiner der Stoffe ausbleichen, auch nicht nach vielen Wäschen und Sonneneinstrahlung. Für die Verarbeitung von Lycra brauchen wir die dreifache Zeit, da uns dieser Stoff einfach immer aus den Fingern rutscht. Schrecklich.“

Habt Ihr bei der Kreation Eurer Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Seltsamerweise stelle ich mir meistens einen kleinen Jungen mit tiefschwarzer Haut, großen Augen und kleinen Locken vor. Keine Ahnung warum, vielleicht weil unsere bunten Farben auf Schwarz einfach noch mehr leuchten.“

Was war das schwierigste Design, das Ihr je entworfen habt?

„Die Sternhose. Weil das Ziel war, eine Hose zu entwerfen, die trotz Windel knackig sitzt und dabei immer noch gemütlich ist. Weil alles zusammen kaum möglich ist, hat es sehr lange gedauert, bis wir zufrieden waren. Aber die Mühe hat sich gelohnt, jetzt sind wir’s.“

Welche Rolle spielen Modemessen für Euch?

„Noch keine all zu große. Es macht Spaß, sich inspirieren zu lassen. Wenn wir jedoch weiter so wachsen, möchten wir bald auch auf der einen oder anderen Kindermodemesse präsent sein. Noch ist es schwierig, Familie und Messe unter einen Hut zu bekommen.“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Euren Augen verändert?

„Der Massenmarkt hat sich nicht so sehr verändert. Gute Ware zu Spottpreisen gab es schon immer. Spannend ist es, dass dennoch das Interesse an Nischenprodukten und kreativen Ideen wächst, die preislich nicht mit Massenware konkurrieren können und wollen. Es macht uns stolz, wenn Kunden den Wert unserer Produkte erkennen und bereit sind, den entsprechenden Preis dafür zu bezahlen. Und die Kunden sind natürlich auch stolz. Das ist das Schöne.“

www.bee-bee.de

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Was gibt’s Neues bei Butterzart?

03. August 2010

WEEK END A LA MER

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien in Bayern und Baden Württemberg ist die WEEK END A LA MER-Lieferung bei uns eingetrudelt. Freuen Sie sich auf wundervolle Farbtöne in Pflaume und Grau für die Mädchen, kombiniert mit Rosa im beliebten Bretagne-Ringel. Für die Jungs finden Sie unter anderem feinste Kuschel-Sweatjacken, klassisch in Grau und Blau gehalten, und eine traumhafte Cabanjacke ganz im maritimen Stil. Für die heute schon herbstlichen Temperaturen genau das Richtige zum Hineinkuscheln.

WEEK END A LA MER Winter 2010/2011

Parajumpers

Auch Parajumpers hat uns fröhliche Kuscheljacken für Jungs und Mädchen, Rugbypolos und die tolle Winterjacke Kodiak geliefert. Diese passt in Größe 172 sogar Mama oder Papa. Wir sind verliebt in unzählige traumhaft schöne Batches, Prints, Stickereien, kuschelige Fellkragen und Innenfutter…

Parajumpers Winter 2010/2011

Eddie Pen

Eddie Pen erfreut sich in unserem Shop schon sehr großer Beliebtheit. Warten Sie nicht zu lange, um sich eine der Jacken oder einen Mantel zu sichern! Neu hinzu kommen bald noch eine Daunenweste in Navy, eine Cordhose in Grau, ein Minijeansrock und der weltschönste Gürtel.

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Poppy & Ned

30. Juli 2010

Poppy & Ned - boys

Wir setzen unsere Interview-Reihe mit Jessica Seaman, Creative Director des Londoner Labels Poppy & Ned, fort. Ihre Antworten auf unsere Fragen geben wieder einmal spannende Einblicke in die vielfältige Welt der Kindermode.

Wie würden Sie den Stil von Poppy & Ned beschreiben?

„Der Stil von Poppy & Ned dreht sich um die wahre Unschuld der Kindheit. Ich habe wunderschöne Erinnerungen an meine Kindheit, wie ich mich im »geheimen Garten« meiner Großmutter herausgeputzt habe, um dann in eine Fantasiewelt hinauszuspazieren, in der ich auf Bäume klettern und eine Prinzessin sein konnte. Aus diesen Erinnerungen schöpfe ich meine Inspirationen, wenn ich Kleidung für Poppy & Ned entwerfe. In meiner Vorstellung sind Kinder am schönsten, wenn sie wie Kinder angezogen sind. Meine ideale Kombination ist ein klassischer Stil mit einem Hauch Moderne.“

Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

Poppy & Ned-Rüschenkleid„In der Poppy & Ned-Kollektion für die Sommersaison 2011 hat sich an der Marke einiges geändert. Wir haben uns zunächst als Spezialist für luxuriöse Strickwaren einen Namen gemacht. In dieser Saison haben wir den Sprung gewagt und eine vollständige Kollektion entworfen – mit Webstoffen, Seide, feinen Baumwollstoffen und sogar ein wenig Jersey. Es war eine befreiende Erfahrung, mit den feinsten Stoffen arbeiten zu können, die es gibt, und daraus unsere, wie ich finde, bisher beste Kollektion zu entwerfen. »Frisch« ist der Ausdruck, den wir von den Einkäufern bei der Präsentation bei Bubble London ständig hörten. Es war eine fantastische Show. Ich habe die Kollektion Anfang des Jahres während eines Aufenthalts in Australien entworfen. Es gibt nichts besseres, als am Strand zu liegen, um sich Inspirationen für eine wunderbar leichte Frühlings-/Sommerlinie zu holen.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

„Mein typischer Arbeitstag fängt geschäftig an, wird dann richtig arbeitsreich und endet in einem Arbeitsrausch! Ich glaube, ich mache niemals Pausen. Ich habe zwei wundervolle kleine Jungs, also bin ich an erster und wichtigster Stelle Mutter. Wir haben zwei Modemarken, eine davon ist Poppy & Ned, die andere ist unsere Damenkollektion Lily Stone London. Es kann ziemlich hektisch werden, alles in Form zu bringen, und natürlich muss man im eigenen Unternehmen rund um die Uhr arbeiten – aber das ist es wirklich wert.“

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

„Mein Arbeitsplatz ist ein idyllisches, kleines englisches Dorf. Ich habe wirklich Glück, hier arbeiten zu können, wo es so schön ist und meine Umgebung selbst mir schon viele Inspirationen bietet. Das Dorf ist ziemlich ländlich, es gibt einen Wohltätigkeitsladen und auf der Pferdekoppel laufen Backenhörnchen und Kaninchen herum – es ist wirklich wunderschön.“

Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?

Poppy & Ned - Baby-Lifestyle„Wie bereits erwähnt, sind wir als Spezialist für Strickwaren bekannt geworden, deshalb schlägt mein Herz auch für dieses Material, das die Grundlage unseres Unternehmens ist. Kaschmir und Babys passen einfach so wunderbar zusammen, als wären sie füreinander gemacht. Das ideale Garn, um seinen kleinen Schatz einzukleiden, muss wunderschön weich und edel sein. Wir verwenden viele verschiedene Strickgarne, angefangen bei günstigeren Garnen wie Lamm- und Merinowolle bis hin zu erstklassigem Kaschmir, dem Besten vom Besten. Ein kleines bisschen Luxus kann sich jeder leisten, auch bei schmalem Budget. Bis auf die Stücke aus reinem Kaschmir können alle unsere Strickwaren auch in der Maschine gewaschen werden. Sie sind also nicht nur wunderschön, sondern auch noch praktisch – das ist uns besonders wichtig.“

Haben Sie bei der Kreation Ihrer Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Ich habe beim Entwerfen keine Vorstellung von einem bestimmten Kind im Kopf, ich fange einfach an zu zeichnen. In jeder Saison habe ich zu viele Entwürfe für die Kollektion und muss dann ziemlich rigoros Teile aussortieren. Ich sehe die Schönheit in allen Kindern. Diese Reise zurück zur kindlichen Unschuld hat für mich einen ganz besonderen Zauber. Wenn ich in die Augen eines Kindes sehe, dann ist da dieses Staunen, diese Verwunderung über die Welt um sie herum, und eine ganz einfache Freude kann zum Highlight eines Tages werden.“

Was war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?

„Beim Entwerfen habe ich festgestellt, dass eine Idee, die sich auf dem Papier schwierig gestaltet, in 9 von 10 Fällen auch als Kleidungsstück nicht funktioniert. Die Kollektionen fliegen mir einfach zu, wenn ich entwerfe, und manchmal weiß ich nicht, wann der richtige Zeitpunkt ist, um einen Schritt zurückzutreten und mich auf meine ursprüngliche Idee für diese Kollektion zu besinnen. Wie viele kreative Menschen neige ich dazu, plötzlich das Thema zu wechseln, und ich muss aufpassen, dass ich meinen ursprünglichen Gedanken und Ideen treu bleibe. Ich habe mir zur Regel gemacht, nicht darauf zu achten, was bei anderen Marken geschieht, um so unsere Originalität und Exklusivität zu bewahren, die wir uns so hart erarbeitet haben. Ich möchte nicht einmal unterbewusst die Entwürfe anderer Designer im Kopf haben, weil das meine eigene Kollektion beeinflussen würde. Es ist mir sehr wichtig, dass Poppy & Ned sich selbst treu bleibt.“

Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?

„Fachmessen sind für uns die wichtigste Gelegenheit, mit den Einkäufern in Kontakt zu kommen. Wir präsentieren jede Saison einmal bei Bubble London und bei der ENK in New York. Es ist die einzige Möglichkeit, alle wichtigen Leute unter einen Hut zu bekommen, auch wenn die Messen immer zu kurz sind, um sich wirklich mit allen zu treffen. Die Messen sind teuer, aber das Geld ist gut angelegt, wenn man ernsthaft daran arbeitet, die Kollektion in den richtigen Geschäften unterzubringen.“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?

„Wir haben Poppy & Ned im Jahr 2007 gegründet und waren erst Anfang 2008 zum ersten Mal auf einer Messe vertreten. Wir haben uns also in relativ kurzer Zeit sehr gut entwickelt, worauf ich wirklich stolz bin. Es ist offensichtlich, dass Menschen rund um den Globus schwer von der Rezession in diesem Jahr betroffen sind, und wir haben viele Geschäfte gesehen, die aufgrund dessen ihre Türen schließen mussten. Nach der Krise habe ich nun den Eindruck, dass sich die Branche zu unserem Vorteil verändert hat. Die Leute wollen keine Wegwerf-Mode mehr kaufen, das gilt sowohl für Kinder- als auch für Damenmode. Sie möchten Qualität kaufen, besondere Stücke, an denen sie lange Freude haben, und die ihr Geld wert sind. Dieser Trend zeichnet sich für unsere Geschäfte auf der ganzen Welt ab. Zu unserem Glück führt dieser Veränderung im Denken bei uns zu steigenden Absatzzahlen. Ich sehe es auch bei mir selbst. Früher habe ich stapelweise Kleidung bei Topshop gekauft, die nur fünf Minuten hielten, und jetzt möchte ich statt dessen lieber ein qualitativ hochwertiges Teil, das für mehrere Jahre einen Platz in meinem Kleiderschrank finden soll. Poppy & Ned möchte Kindern den kleinen, aber feinen Unterschied bieten, eben etwas Besonderes, das über Generationen weitergegeben werden kann. Und wenn wir damit das unschuldig verspielte Wesen von Kindern fördern können, dann haben wir erreicht, was wir uns vorgenommen haben.“

www.poppyandned.com

Poppy & Ned - girls

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killekilli

28. Juli 2010

Heute berichten wir mal nicht aus der Welt der Kindermode, sondern widmen uns der Stofftierkollektion killekilli, die nicht nur wunderschön anzuschauen ist, sondern auch einen ernsten und sehr unterstützenswerten Hintergrund hat, der uns auf spielerische Weise immer wieder an unser Verhalten gegenüber der Umwelt erinnern soll.

„Mama, wie sieht denn die Stellersche Seekuh aus?“ „Was ist denn eine Goldkröte?“ „Und eine Tobias-Köcherfliege?“ Wie kann man diese Fragen beantworten? Oder was kann man dagegen tun, dass diese Fragen, die sich alle um ausgestorbene Tierarten drehen, nicht mehr gestellt werden müssen? Das fragte sich auch die Kommunikations-Designerin Simoné Gier. Wie kann man Kindern zeigen, wie Tiere aussahen, die es gab, als sie noch nicht auf der Welt waren? Und wie kann man bereits die kleinsten unserer Gesellschaft für das wichtige Thema des Artensterbens sensibilisieren?

Stellersche SeekuhIhre Antwort ist simpel und eingängig: killekilli. Die Stofftierkollektion der ausgestorbenen und bedrohten Arten. Mit ihrer Hilfe können Kinder bereits im jüngsten Alter erreicht werden. Denn nichts lieben Kinder mehr als Spielzeug, besonders Stofftiere. Sie sind oftmals ständiger Begleiter und die besten Freunde der Kinder. killekilli bietet Eltern einen einfachen spielerischen Einstig in das bedrückende Thema des Artensterbens und soll dazu ermutigen, Kindern etwas darüber zu vermitteln.

killekilli-Stofftierkollektion

killekilli zeigt sowohl Tiere, die es bereits seit längerem nicht mehr gibt, wie die Stellersche Seekuh, die wegen ihres Fettes und Pelzes innerhalb von 27 Jahren (bis 1768) von Jägern ausgerottet wurde. Aber auch Tiere, die im letzten Jahrhundert verschwunden sind, so wie die Goldkröte (ausgestorben 1989), die als erstes Opfer der Klimaerwärmung gilt. Außerdem gibt es Tiere wie die Schlange Antigua Racer, die einst zahlreich auf der Insel Antigua vertreten war und nun auf Grund der von Einwanderern eingeschleppten Ratten stark vom Aussterben bedroht ist.

Wenigen Menschen ist es bewusst, wie viele Arten täglich von unserem Planeten verschwinden. Und die Zahl wird weiterhin steigen, wenn sich unsere Einstellung in Bezug auf unsere Umwelt nicht drastisch ändert. Kinder sind die Zukunft und unsere Chance, ein neues Bewusstsein in einer Gesellschaft zu schaffen, die nicht mehr die Augen vor solch einem wichtigen Thema verschließt.

killekilli ist mehr als eine Stofftierkollektion. Sie ist der Versuch etwas zu ändern und etwas zu tun. So gibt es neben den Stofftieren auch einen Blog und einen regelmäßigen Newsletter, der sowohl informiert als auch Anregungen gibt, was jeder Einzelne gegen das Artensterben tun kann.

Simoné GierPortrait von Simoné Gier:
Geboren 1982 in Pretoria/Südafrika.
Lebt und arbeitet in Karlsruhe.
Nach ihrem Abschluss zur Diplom-Designerin (Kommunikationsdesign) an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe widmete sie sich einem Masterstudium an der Hochschule Pforzheim, wo sie im Jahre 2010 den Abschluss des Master of Arts in Creative Communication & Brand Management erhielt.
Bereits während ihres Studiums im Jahre 2006 machte sie sich unter dem Namen neugier.design selbständig und erfüllt seitdem Kommunikationsaufträge für kleine und mittelständige Unternehmen.
Im Jahre 2006 gründete sie das Label für Kletterbekleidung boulders+nuts und ist seitdem Geschäftsführerin.
Im Jahre 2009 rief sie die Marke killekilli, die Stofftierkollektion der ausgestorbenen und bedrohten Arten, ins Leben. Nach wie vor betreut sie die Marketingkommunikation, den gesamten Markenauftritt und den Vertrieb.

www.kille-killi.de

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Reuberview mit Tatjana Reuber

10. Juli 2010

Tatjana Reuber von Reuberkind hat sich heute unseren Fragen gestellt.

Tatjana Reuber

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

„Eine Mischung von klassisch und verspielt trifft es wohl am besten. Ich liebe klare Formen, Muster und Farben, denen ich mit kleinen, liebevoll ausgesuchten Details Leben einhauche. Ich versuche immer, in jedes reuberkind einen kleinen Teil von mir selbst einzuarbeiten. So entstehen besondere Produkte für ganz besondere Menschen – die Kinder.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

„Morgens frühstücke ich mit meinen Jungs Noah und Jona, bringe sie zu Fuß in den Kindergarten und laufe zurück. Bei diesem »Frühsport« plane ich in Gedanken den reuberkind-Tag. Wieder zu Hause, steht der Vormittag unter dem Motto »Vorbereitung«. Bestellungen werden ausgedruckt, Stoffe zugeschnitten, Deko gehäkelt, Schleifen gebunden, Bänder ausgewählt und Schultüten mit Stoff bezogen. Der Nachmittag ist Familienzeit! An erster Stelle stehen dann Noah, Jona und Papa Christof. Wenn dann die Kinder schlafen, wird gearbeitet, bis alles fertig ist… das kann dann auch schon mal spät werden.“

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

„Wie ein Mädchenzimmer! Bei drei Männern im Haus darf eine rosa-weiß gestreifte Wand nicht fehlen. Ansonsten ist alles weiß. Farbe bekommt das reuberkind-Reich durch Stoffe, Knöpfe, Bänder, Dosen und traumhaft schönen Schnickschnack. Da ich Ordnung liebe, findet man das schöpferische Chaos bei mir nur ganz selten.“

Reuberkind

Welche Stoffe verwendest du am liebsten?

„Am liebsten arbeite ich mit Baumwollstoffen. Diese findet man hier mit klassischen Vichykaros, Punkten oder Streifen, aber auch mit Blumen und Bändchenstickereien. Was man bei mir niemals finden wird, sind Bärchen, Clowns & Co.“

Hast du bei der Kreation deiner Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Einen festgelegten Typ Kind gibt es nicht. Da ich aber zu 90 % personalisierte Produkte anfertige, habe ich mit den Namen der Kinder zu tun. Das beeinflusst mich schon ein wenig. So gehört für mich zu einem Jan ein Segelboot und zu einer Lotta ein Fliegenpilz.“

Was war das schwierigste Design, das du je entworfen hast?

„Ich sage lieber »herausfordernd« statt »schwierig«. Ich wachse an den Aufgaben, die ich mir mit meinen gezeichneten Entwürfen immer wieder selbst stelle. Ich liebe es, an meine Grenzen zu stoßen, mich durchzubeißen und dann das fertige Design in Händen zu halten. Schwierig wird es erst danach: Das fertige reuberkind zu verpacken und verschicken, fällt mir immer wieder schwer.“

Reuberkind

Welche Rolle spielen Modemessen für dich?

„Viel wichtiger als Messen sind für mich die Feedbacks von Kunden und Geschäftspartnern. Auch sehr interessant sind die Reaktionen der Kindergartenfreunde meiner Jungs auf meine reuberkinder. Es ist immer wieder schön zu erleben, dass man den richtigen »Riecher« hatte.“

www.reuberkind.de

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Anne Valérie Hash

07. Juli 2010

Anne Valérie Hash Mademoiselle

Wir setzen unsere Interview-Reihe mit einem Gespräch mit Anne Valérie Hash fort. Viel Spaß mit den Worten der französischen Haute Couture-Designerin.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

„In den vergangenen neun Jahren habe ich ein modisches Universum für aktive und moderne Frauen entwickelt, das chic, feminin und persönlich zugleich ist. Im Zentrum steht eine humorvolle und intelligente Umarbeitung maskuliner Kleidungsstücke in einer Art Dekonstruktion. Die Grundlage meiner Arbeit bildet das Wissen, das ich während meiner Ausbildung an der Ecole de la Chambre Syndicale de la Couture in Paris erworben habe. Von Anfang an war die Transformation von Kleidungsstücken ein Hauptmerkmal meines Stils. Die Idee, eine Modelinie für Kinder zu entwerfen, kam mir nach der Geburt meiner Tochter. Und so präsentierte ich in der Herbst-/Wintersaison 2008/09 meine erste Kollektion für Mädchen von 4 bis 14. Die Marke zeichnet sich besonders durch eine kreative Ausstrahlung, liebliche Farben und raffinierte Stoffe aus. Dieser Stil findet sich auch in der Linie Anne Valérie Hash Mademoiselle wieder. Diese moderne und romantische Kollektion orientiert sich an Bestsellern wie der »Robe Pantalon«, den »Double-neck-Coats« und »Victorian Blouses«.“

Wie würden Sie selbst Ihre aktuelle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2011 beschreiben?

„Für meine Frühjahr-/Sommerkollektion 2011 hat mich vor allem das Bild »Frühstück im Grünen« von Manet inspiriert. Zweifarbige, mehrlagige Jerseystoffe werden von Baumwollstoffen mit Karos und Streifen sowie weichem Plumetis ergänzt. In dieser Saison schaffen raffinierte, lebhafte Jumpsuits und verspielte Cardigans eine helle und fröhliche Atmosphäre. Die Farbpalette konzentriert sich auf filigrane Muster und zweifarbige Pastelltöne. Neutralere Töne wie zartes Rosa, Hellgrau und Grün runden die Kollektion ab.“

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

Bilder sagen manchmal mehr als Worte.

Anne Valérie Hash-Showroom

Welche Stoffe verwenden Sie am liebsten?

„In der Regel ziehe ich Stoffe wie weichen Jersey und luftige Baumwolle vor, außerdem Liberty-Muster, hochwertiges Leder und Spitze.“

Welches war das schwierigste Design, das Sie je entworfen haben?

„Das war das »Flowing Dress« aus unserer Frühlings-/Sommerkollektion 2010.“

Welche Rolle spielen Modemessen für Sie? Welche Messen sind am wichtigsten und effektivsten?

„Messen sind sehr wichtig. Für uns ist die Pitti die effektivste Messe. Hier treffen wir auf Käufer aus der ganzen Welt und auf die wichtigsten Pressevertreter aus der Kindermodebranche.“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in Ihren Augen verändert?

„Die Kindermodebranche wächst kontinuierlich, Stück für Stück, und in jeder Saison gibt es wieder viele neue Akteure auf dem Markt.“

www.a-v-h.com

Anne Valérie Hash Mademoiselle

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Frogroggas

02. Juli 2010

Sarah Heike wusste schon als kleines Mädchen immer ganz genau, was es wollte – auch bei den Klamotten. Ihre Mama hatte keine Chance, ihr die Anziehsachen für den nächsten Tag herauszulegen – selbst ist das Mädchen! Auch wenn sie dabei einige Kombinationssünden beging, auf die sie später nicht gerade stolz war, entschloss sich Sarah als nicht mehr ganz so kleines Mädchen, auf die internationale Modeschule ESMOD zu gehen. Dort ließ sie sich zur Modelistin & Stylistin ausbilden. Dass sie ihr Diplom nicht ohne Grund bekommen hat, sieht man unter anderen an den wunderschönen Exponaten der Mini-Dirndl-Kollektion „Bambi & Gnome“.

Frogroggas

Heute – mit viel Berufserfahrung – führt Sarah ihr eigenes Kindermodelabel „Frogroggas – Fashion für freche Früchtchen“ in Nürnberg. Ihre kleinen Unikate entwirft sie für Babys ab Größe 50 bis hin zu Kinderkleidern in Größe 132 – wie so oft bei kleinen, feinen Labels kann man sich auf Nachfrage aber meistens auch andere Größen schneidern lassen. Fast alle Produkte von Frogroggas sind aus reiner Baumwolle und waschmaschinentauglich. Wunderschön sind sie sowieso – bleibt eigentlich nur noch die Frage: „Was bedeutet eigentlich Frogroggas?“ Der Name setzt sich zusammen aus dem englischen Wort für Frosch, also frog und der fränkischen Version des Wortes Rocker. Aber wieso benennt man ein Kinderlabel nach Fröschen & Rockern? Ganz einfach! Der Frosch ist ein aktives Tierchen. Er springt, taucht, schwimmt und kann manchmal ganz schön lang und ausdauernd quaken. Überall gibt es irgendwas zu entdecken. Würde ein Frosch sich einkleiden, würde er Frogroggas kaufen, da die Kleidung nicht einschränkt und alles mitmacht. Und auch ein „Rogga“ steckt doch in jedem Kind. Auf den folgenden Fotos sind neben der Dirndl-Kollektion auch coole Mottoshirts abgebildet. Und was das Beste ist: Alle Produkte sind 100 % hand- & heartmade!

Frogroggas

Auch Sarah hat uns ein kleines Interview gegeben:

Sarah HeikeWie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

„Er beginnt mit der ersten Tasse Kaffee und dem Checken der E-Mails. Dann geht’s ab an die Nähmaschine, an den Zuschneidetisch oder ans Entwerfen. Mittags gibt’s eine kleine Pause und dann geht’s auch schon wieder weiter. Am Nachmittag wird dann alles erledigt, was man unter dem Begriff »Papierkram« zusammenfassen kann. Und zwischendrin immer mal wieder eine Tasse Kaffee.“

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

„Wie es sich für einen kreativen Kopf gehört: leicht chaotisch. Schöpferisches Chaos eben.“

Welche Stoffe verwendest du am liebsten?

„Wenn die Qualität stimmt, ist der Name eher unwichtig. Sie müssen pflegeleicht und strapazierfähig sein, am allerliebsten ist mir natürlich reine Baumwolle. Bei Farben und Mustern ist eigentlich alles möglich, solange es nicht in diese typischen Kindermuster abdriftet.“

Hast du bei der Kreation deiner Kollektionen einen bestimmten Typ Kind vor Augen? Wenn ja, wie sieht dieses Kind aus?

„Das Kind bin wohl ich. Ich designe die Sachen, die ich gern hätte, wenn ich Kind wäre bzw. die ich meinen Kindern anziehen würde, wenn ich welche hätte.“

Was war das schwierigste Design, das du je entworfen hast?

„HAKA (Anmerkung der butterzarten Redaktion: »Herren Anzüge/Knaben Anzüge«) ist mir damals in der Ausbildung immer wahnsinnig schwer gefallen. Das Hemdendossier war der pure Horror! Ironischerweise gehen mir die Entwürfe für Jungs immer etwas schneller von der Hand als die für die Mädchen.“

Was inspiriert dich?

„Inspirieren lasse ich mich im Alltag. Das kann ein Bild in einer Zeitschrift sein oder einfach nur ein neuer Spruch den mein kleiner Neffe von sich gibt.“

Wie hat sich die Kindermodebranche im Laufe der Zeit in deinen Augen verändert?

„Kinder sind mittlerweile eine wichtige eigene Zielgruppe. Die Mode muss nicht mehr nur den Ansprüchen der Eltern genügen, sondern letztendlich muss es dem Kind gefallen! Tja, die Zeiten, als das Kind brav das angezogen hat, was Mama oder Oma ausgesucht haben, sind endgültig vorbei.“

www.frogroggas.de

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Wintereinbruch bei Butterzart

01. Juli 2010

Nein, Sie haben sich nicht verlesen, die ersten Lieferungen der Herbst/Winterkollektion 2010/2011 sind eingetroffen!

Wir freuen uns über die ersten Stücke von Steiff. Das Traditionshaus aus Deutschland ist bekannt für seine immer wiederkehrenden Klassiker in hochwertiger und allerfeinster Qualität. Eingetroffen sind die tollen Teddypyjamas in Nicki und Baumwolle. Besonders das Baumwollmodell kann auch jetzt schon in nicht ganz so heißen Sommernächten zum Einsatz kommen.

Steiff Herbst/Winter 2010/2011

Scotch & Soda hat auch in dieser Saison wieder wundervolle Shrunk-Kombinationen für coole Jungs entworfen. Die ersten Kapuzenshirts und ein cooles Sakko machen wieder einmal Lust auf mehr.

Scotch & Soda Herbst/Winter 2010/2011

Auch Jottum hat nun den Weg in den butterzarten Shop gefunden. Freuen Sie sich über wunderschöne Kombinationen voller liebevoller und verspielter Details. Mit besonderen Farb- und Stoffkombinationen, bequemen Leggings, Tuniken und dem tollsten Basickapuzenrolli der Saison macht diese Kollektion Mamis und Töchter froh.

Jottum Herbst/Winter 2010/2011

Regina sorgt für warme Öhrchen. Auch wenn es uns im Moment schon allein beim Gedanken daran den Schweiß auf die Stirn treibt: Unsere Tochter hat schon voller Freude Mützen aufprobiert. Freuen Sie sich über außergewöhnliche Modelle, die ich in besonders butterzarten Farb- und Materialkombinationen für Sie zusammengestellt habe. Jede Mütze wird liebevoll per Hand in Italien gefertigt. Auch für die Mamis sind Mützen im Sortiment und erfreuen sich bereits großer Beliebtheit.

Regina-Kindermützen Herbst/Winter 2010/2011

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Modetagebuch

30. Juni 2010

Modetagebuch

Wir schreiben in unserem Blog ja schon ab und an über den Tellerrand der Kindermode hinaus – aber das Feld der Damen- und Herrenmode überlassen wir den Profis, wie dem Modetagebuch, das in Kooperation von herrenausstatter.de und fashionSisters.de betrieben wird.

Dieses Blog hebt sich wohltuend von den Corporate Blogs anderer Mode-Shops ab, da es nicht, wie sonst so oft, ausschließlich um die Vorstellung der eigenen Produkte geht, sondern wirklich interessante und informative Beiträge über Modetrends, Stars und Fashion Awards sowie Hintergrundinformationen zu Kleidungsstücken wie dem Business-Hemd veröffentlicht und all das mit großen Fotos garniert.

Der Blick in die weite Welt der internationalen Mode, zum Beispiel mit Berichten über amerikanische oder afrikanische Modetrends, runden das Modetagebuch, das seinen Namen zu Recht trägt, fabelhaft ab.

www.modetagebuch.de

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