Karnevalskostüme

19. Januar 2012

Karnevalskostüme oder Faschingsverkleidungen, wie es hier bei uns in Hessen heißt, stehen nun als To Do auf meiner Liste. Meine Töchter lieben es sehr, sich zu verkleiden. Mein großer Sohn jedoch hat diese Leidenschaft bereits früh verloren. Als kleiner Kindergartenjunge ging er zwei Mal als Dinosaurier. Das Kostüm stammte vom Discounter und war von der Frau seines Patenonkels liebevoll umgenäht und aufgepimpt worden. Für meine Töchter allerdings müssen hierbei schon ganz andere Kaliber aufgefahren werden. Wir haben in unserem Fundus bereits ein Prinzessinnenkostüm, eine Elfe und einen Marienkäfer im Dauereinsatz. Das dazugehörige Diadem und der Elfenzauberstab müssen ab und an erneuert werden, da die kleinen Patsche-Hände doch sehr oft etwas ungestüm zu Werke gehen. Nun stehen uns die närrischen Tage ins Haus, und wir brauchen für den traditionellen Besuch des Seligenstädter Rosenmontagsumzuges ein warmes Kostüm, das meine Mäuse auch nach mehreren Stunden im Freien noch warm und weich verpackt vor der Februarkälte schützt.

Hierfür habe ich einen tollen Entwurf gezeichnet. Meine Töchter sind nach einem Theaterbesuch fasziniert vom kleinen Eisbär, und so fällt es meiner Mutter nun wieder einmal zu, aus alten Flokatis, die ich für kleines Geld erstanden habe, zwei süße Eisbärenkostüme zu zaubern. Da die Teppiche nicht mehr ganz taufrisch waren, habe ich sie kurzerhand in die Waschmaschine gepackt. Nun sind sie besonders toll verfilzt, was für das Eisbärenkostüm ja perfekt passt. Darunter tragen die beiden gesteppte Unterziehanzüge von Minymo. Eigentlich gehören die Hose und die Jacke im Frühjahr und Herbst unter die Regenbekleidung. Da sie in Dunkelbraun aber so gut zum Kostüm passen, wurde die pluderige Unterkleidung schon gleich eingeplant.

Nun mache ich mich noch auf die Suche nach einer passenden Kopfbedeckung. Zur Sicherheit stricke ich aber schon mal lustige, braune Mützen aus weicher Baumwolle, falls ich keine Bärenköpfe auftreiben kann. Dann fehlt nur noch die Bärennase, diese können wir zur allergrößten Not noch aufschminken. Auch Fische gehören nach Ansicht meiner Töchter unerlässlich zum Eisbären dazu. Diese, so habe ich mir überlegt, werden wir aus Luftballons basteln. Hierfür werde ich den weich gepusteten Luftballon etwas in Form „tapen“ und anschließend großzügig mit Zeitungspapier und Kleister bekleben. Dann wird eine letzte Schicht weißes Papier darüber gekleistert, und nachdem die Fische mindestens 14 Tage im Heizungskeller getrocknet sind, werden sie noch schön bemalt. Das wird dann auch ein großer Spaß für die Kinder. Auch im Waldkindergarten werden die süßen Eisbären einen perfekten Karnevalseinsatz haben.

In einer der nächsten Artikel des Kindermode-Blogs werde ich euch dann von den Outfits für die Kindermaskenbälle und Geburtstagspartys berichten. Mir kribbeln tausende Ideen im Kopf. Aber zunächst schon jetzt für euch ein kräftiges:

Helau!

Nina

Schnullerkette mit Namen

10. Januar 2012

Im letzten Jahr ist bei meinen Freundinnen ein wahrer Babyboom ausgebrochen, und in den kommenden Wochen und Monaten werden die kleinen Erdenbürger so nach und nach hoffentlich gesund und munter auf die Welt kommen.

Frühzeitig habe ich mich ans Werk gemacht und bereits weiße Bodys mit kleinen Engel- und Bengelprints versehen. Nun wollte ich noch Schnullerketten mit Namen dazu schenken, denn meine Bestände geben noch perfekte Utensilien für selbstgebastelte Schnullerketten her. Ich habe mich im Internet umgeschaut und viele wundervolle Ideen und Anregungen gefunden. Es gibt Schnullerketten mit kleinen Plüschbärchen, mit Piraten und Prinzessinnenanhängern. Es gibt Sterne und Herzen, Schnullerketten mit und ohne Namensverzierung, mit Schildkröten oder kleinen Holzenten, mit Zackenlitze und Stickerei. Aber die meisten Schnullerketten gefallen mir leider überhaupt nicht, da sie schreiend bunt sind. Süß fand ich die Schnullerketten mit Perlen, Blüten oder Fliegenpilzen. Aber so richtig zu meinen schlichten Bodys passen wollten sie alle nicht. Alle renommierten Firmen, große Spielwaren- und Kuscheltierhersteller haben sich mit dem Thema Schnullerkette beschäftigt. Spannend fand ich auch, dass es sogar Sternzeichen- und Fußballverein-Schnullerketten gibt und die kleinen Träger/innen so schon frühzeitig zum Fan erklärt werden. Da ich keinen Fußballbody gebastelt hatte, fiel diese Version für meine Zwecke leider auch flach.

Nun musste ich noch ein wenig Material besorgen, und da ich auf Nummer Sicher gehen wollte, sollte meine Schnullerkette keine verschluckbaren Kleinteile enthalten. Also brauchte ich mich mit Perlen oder Buchstaben an meiner Schnullerkette nicht zu beschäftigen. Ich habe mich nun dazu entschlossen, die Schnullerketten unifarben zu halten. Meine Mutter wird mir die Kette aus einem schmalen Streifen aus festem Stoff nähen. Auch süße Borten und Bänder werden darauf appliziert. Und da ich natürlich eine Schnullerkette mit Namen verschenken möchte, werde ich zum Schluss auf die feinen Stoffstücke in hellbeige-weißem Vichykaro, die die Mitte der Kette bilden werden, noch mit rotem Garn den Namen in Schreibschrift aufsticken. Denn das habe ich im Handarbeitsunterricht Gott sei Dank gelernt. Ich hoffe, meine Geschenke machen Freude und die Babys werden mit etwas Abstand geboren, damit die Stickerei nicht in Stress ausartet.

Ach, aber wenn ich die kleinen Bodys so betrachte, könnte ich glatt selbst noch einmal schwach werden.

Babyliebende Grüße,

Nina

Kindertrolley

16. Dezember 2011

Die erste Urlaubsreise steht an, der erste Übernachtungsausflug bei den Großeltern steht bevor, und Eltern stellen sich die Frage, wie die ganzen Sachen, die die lieben Kleinen mitnehmen müssen und wollen, zu transportieren sind. Schnell kommt da einiges zusammen, sodass eine Tasche oftmals nicht ausreichend ist. Da lohnt sich die Anschaffung eines Kindertrolleys, der je nach gewünschter Größe Platz bietet für einen Wochenendausflug oder eine Urlaubsreise.

Für jeden Geschmack ist das passende Modell einfach zu finden, da es Kindertrolleys in vielen Farbvarianten und Größen zu kaufen gibt. Auch gibt es sie mit den Motiven der typischen Kinderhelden, was das Kinderherz noch mehr erfreut. So heißt es also, wer die Wahl hat, hat die Qual, und das Kind sollte zurate gezogen werden, um das passende Modell zu finden.

Einen großen Vorteil bieten die beiden am Boden angebrachten Rollen und der Griff, der an die Größe des Kindes angepasst werden kann, sodass auch schon kleinere Kinder den Trolley einfach hinter sich herziehen können und dadurch ein großes Stück Selbstständigkeit erleben, was gerade im Kindergartenalter sehr wichtig für Kinder ist. Beim Kauf eines Kindertrolleys sollte auf die Stabilität geachtet werden, denn nicht selten muss der Trolley einiges aushalten, ohne dabei kaputt zu gehen. Auch kann es gut sein, dass der Trolley in phantasievolle Spiele mit einbezogen wird und nicht nur für die anstehende Reise aus dem Schrank geholt wird.

Bei der richtigen Größe und Stabilität kann der Kindertrolley ein Wegbegleiter für viele Jahre werden, der sich in vielen Situationen im Leben als nützlich erweist.

Wandtattoo für’s Kinderzimmer – Es lebe der Deko-Wahn!

06. Dezember 2011

Nun beginnen in unserem Bundesland schon bald die Weihnachtsferien. Bei unserem Haustausch-Sommerurlaub in England fand ich in den liebevoll eingerichteten Kinderzimmern unserer Tauschfamilie wunderschöne Inspirationen – zum Beispiel tolle Wandtattoos in den Kinderzimmern. In einer Deko-Illustrierten wurde ich dann schließlich auf den Shop Bilder-Welten mit dem genialen Wandtattoo-Designer aufmerksam.

Meine Töchter hatten sich in die wunderschönen Deko-Bilder an den Wänden verliebt, und so haben wir in dieser Woche zunächst die Farbrolle geschwungen und die Kinderzimmer frisch gestrichen. Wir haben ein Ballerina-Ballett-Zimmer und ein Forscherinnenzimmer gestaltet.

Hierfür hatte ich schon seit längerer Zeit Utensilien gesammelt und konnte diese nun perfekt mit dem passenden Wandtattoo kombinieren. Nun muss ich noch passende Kinderzimmergardinen nähen, und dann widme ich mich endlich den Kleiderschränken. Denn der Winter hat nun Einzug gehalten und ich darf mich mit der Wintergarderobe für meine Süßen beschäftigen.

Und gleich danach mache ich mich auf die Suche nach einem passenden Wandtattoo für unser Schlafzimmer.

Verkleckste Grüße,

Nina

Kostenloser Expressversand bei bilder-welten.net.

Adventskalender, zweiter Teil

23. November 2011

Im Moment bin ich im wahren Spar- und Aufräumfieber. Unsere Töchter werden ihr Zimmer umgestaltet bekommen. Ein Stockbett wird bei uns Einzug halten und für die Dekoration wurde das Thema Schiffe gewünscht. Bis Weihnachten habe ich also noch einiges zu tun. Bei den Aufräumarbeiten und der Planung des Kinderzimmers sind mir viele tolle Dinge in die Hände gefallen. Auch in alten Zeitschriften habe ich geblättert, um diese dann im Anschluss zu entsorgen.

Dabei habe ich jede Menge Ideen für selbstgestaltete Geschenke und die passenden Materialien gefunden. Um diese nicht länger für den nie eintretenden „Fall x“ aufzubewahren, habe ich mir fest vorgenommen, damit unzählige Weihnachtsgeschenke und die restlichen Adventskalender zu gestalten.

Der Ausmalkalender

In einer alten Bastelzeitschrift fand ich eine Abbildung von bemalten Kindershirts. In einer anderen Kiste trieb ich Flaschen voller Stoffmalfarben auf und im Keller standen noch viele kleine leere Glasflaschen. Auch ein riesiges Set voller Pinsel fand sich noch bei den Vorräten für die Schulausstattung meines Sohnes und so habe ich ein weiteres Geschenk, einen weiteren Kalender kreiert.

Was braucht man dafür?

Ich habe ein weißes Langarmshirt mit 24 kleinen Fächern bemalt. Das Ergebnis gefiel mir aber nicht so gut, woraufhin ich meine Mutter bat, mir diese Felder mit der Nähmaschine mit dunkelgrünem Satinband abzuteilen und festzunähen. (Ich kann mir so was ausdenken, aber nähen kann ich nicht). Die mit Stoffmalfilzstift vorgemalten Fächer waren trotzdem sehr wichtig, denn die Farben sollen nicht ineinander verlaufen. Außerdem brauchte ich 24 Zahlen auf den Feldern.

Ein Adventskalender, der nur ein Päckchen hat?

… wäre für mein 6-jähriges Patenkind zu langweilig gewesen. Also habe ich die Pinsel und Farben (in kleine Fläschchen gefüllte Flüssigfarbe) einzeln verpackt und einen Anleitungsbrief geschrieben. An den ersten Tagen wird es dann erst einmal die Malausstattung geben. So wird das Shirt von Tag zu Tag zunehmend bunter, bis die Heilige Nacht erreicht ist.

Und wer das nicht im Keller findet?

Kinderleicht lässt sich das Shirt auch mit gekauften Utensilien zum Adventskalender gestalten: Man braucht ein weißes Longsleeve. Außerdem Stoffmalfarbe, schön wären diese in Filzstift-Art, und für Mädchen noch jede Menge Glitzer. (Für Jungs findet sich bestimmt auch etwas Außergewöhnliches, und wenn es „nur“ ein Mottoknopf von einer aktuellen Spielfigur ist.)

Die Felder und einzelnen Zahlen vorsichtig vorher aufmalen und dann die einzelnen Bestandteile verpacken und mit Zahlen versehen …

Voila!

Aussortieren befreit.

Aufgeräumte Grüße,

Nina

Modischer Adventskalender

23. November 2011

Wieder einmal bin ich auf der Suche, auf der Suche nach tollen Ideen für selbstgebastelte Adventskalender. Allesamt für meine modebegeisterten Freundinnen, bzw. deren Kinder und meine Patenkinder. Letzthin fiel es mir nachts auf einmal wie Scheuklappen von den Augen. Während ich meine Töchter mit einem gekauften Baby Born-Kalender und den Großen mit einem Drei ???-Kalender versorgt hatte, sollten die Adventskalender, die auch die Weihnachtsgeschenke für meine Freundinnen sein werden, mit viel Liebe und Kreativität ausgedacht und umgesetzt werden.

Der Mode-Mama-Adventskalender

Mit diesem Vorsatz habe ich mich an den ersten Kalender gemacht. Es wird der Kalender für meine so nähbegabte Freundin. Sie näht immer sehr süße Kindermäntel, Mützen und auch Kinderkleider und ich habe mir etwas Besonderes für sie ausgedacht.

Aber es soll nicht viel kosten

Das Credo für unsere Weihnachtsgeschenke lautet in diesem Jahr: Sparen. Und so habe ich mich auf die Suche nach besonders kostengünstigen Geschenken gemacht. Auf einem Streifzug durch die Kisten und Kästen, die Kleiderschränke und Kommoden unseres Fünf-Personen-Haushalts wurde ich schnell fündig. Stoffreste, alte Blusen und Herrenhemden, ein ausrangiertes Babymäntelchen, ein Rest von der Spitze, die einst einen Wiegenschleier schmückte … Auf dem Dachboden meiner Schwiegereltern fand ich traumhafte Stickbänder in kräftigen Herbstfarben, ein altes Kostüm, über und über mit Pailletten verziert, und auch jede Menge toller Knöpfe habe ich zusammengetragen.

Die wahre Arbeit kommt erst nach dem Finden

Nun galt es, die Schätze aufzutrennen, auseinanderzuschneiden, aufzuwickeln und alles fein herzurichten. Nähen kann ich leider nicht, aber ich kann zeichnen und so habe ich für die besten Reste der Kindermode tolle Kleider, Mäntel und Mützchen gezeichnet, die sich kinderleicht umsetzen lassen, wenn man nähen kann. Ich habe immer die passenden Details ausgeschnitten und gemeinsam einer Zeichnung zugeordnet. (Die Größenabmessungen und die Umsetzung liegen bei meiner nähbegabten Freundin, aber die traumhaften Details lassen die Kleidungsstücke für zwei kleine Mädchen und einen Babyjungen schon ganz deutlich vor meinem geistigen Auge erscheinen.) Besonders alte Blusenkragen und Dekolletees eignen sich hervorragend als Grundstock für ein ganzes Kleidungsstück.

Geldvernichtungsmaschine Verpackung

Nun mache ich mich ans Verpacken. Im Zeichen der Sparsamkeit bestempeln wir gerade Zeitungspapier mit Kartoffeldruck. Hierfür habe ich aus halbierten Kartoffeln Sterne in unterschiedlichen Größen geschnitten und stemple einen Mix aus Tannengrün und Weihnachtsmannrot, vermischt mit viel Glitzer, auf die Zeitungsseiten. Die Zahlen habe ich ebenfalls aus Zeitungen und Illustrierten ausgeschnitten und auf sternförmige weiße Pappe geklebt. Mit rot-weißer Kordel werden die Pakete an einen Tannenzweig gehängt. (Wenn ich gut in der Zeit liege, werde ich allerdings einen Adventskranz binden und die Geschenke darunter hängen.)

Und wer nun traurig ist und mir entgegnet: Ich kann nicht zeichnen, noch nicht einmal die Sterne auf den Kartoffeln, der darf mir glauben: Es gibt auch immer eine einfachere (und kaufbare) Version: Mit gekauften Stoffen und Bändern kann statt einer Zeichnung vom Kinderrock auch kinderleicht ein fertiger Schnittmusterbogen für ein süßes Kinderkleidungsstück verpackt werden. Gehäkelte Tiere, Früchte und Figuren gibt es online zu bestellen.

Und auch an einem gekauften, fertig gebundenen Adventskranz lassen sich die Adventskalendergeschenke perfekt aufhängen.

Formen für Sterne kann man sich im Internet suchen, ausdrucken und auf die Kartoffeln aufzeichnen.

Fortsetzung folgt!

Und wer keine nähbegeisterten Freundinnen beschenken möchte, darf schon auf den Bericht über mein zweites Projekt für den Adventskalender gespannt sein: die T-Shirt-Werkstatt.

Vorweihnachtliche Ideengrüße,

Nina

Kindermützen für den Winter

03. November 2011

Die Tage werden kürzer, die Nächte immer länger und die Temperaturen sinken – es wird Herbst, und bald ist auch der Winter mit Schnee und Eiseskälte da. Es ist die Zeit, in der sich Eltern Gedanken um die Winterausrüstung ihrer Kinder machen. Vor allen Dingen eine gute, warme Kopfbedeckung ist wichtig, denn über den Kopf verliert der Körper die meiste Wärme. Deshalb muss er gut und sicher mit einer Mütze geschützt werden, die natürlich auch modisch aussehen soll.

Bei der Auswahl der neuen Lieblingsmütze steht man zunächst vor einer riesigen Auswahl an unterschiedlichen Modellen und Materialien. Nun gilt es zu sortieren, welche Mütze sich für das eigene Kind am besten eignet und zur Winterjacke oder zum Schneeanzug passt. Beim Kauf der wärmenden Kopfbedeckung sollten die Eltern unbedingt darauf achten, dass die Ohren des Kindes gut bedeckt sind, beispielsweise durch Ohrklappen. Diese werden bei vielen Mützenmodellen als schickes Accessoire beispielsweise mit Bändchen verziert. Bei jüngeren Kindern können diese Bändchen auch zum Verschließen der Mütze genutzt werden.

Die Mütze sollte aus wärmendem und dichtem Material sein. Am besten eignet sich hierfür Fleece oder Wolle, wobei eine Kombination aus beidem besonders empfehlenswert ist. Fleece zeichnet sich neben seiner wärmenden Funktion besonders dadurch aus, dass es schnell trocknet, leicht ist und angenehm zu tragen. Wolle ist der Klassiker für Mützen und oft sehen Strickmützen besonders schick durch eingestrickte Norwegermuster oder hübsche Streifen aus. Praktisch sind auch Schalmützen, die an sehr kalten Tagen den besten Schutz vor Nässe und Kälte bieten.

Das Angebot an Mützen ist so vielfältig, dass sich für jedes Kind das geeignete Modell finden lässt, denn schließlich ist neben Funktion und Schnitt auch wichtig, dass sich das Kind selbst in seiner neuen Wintermütze wohl fühlt.

Nostalgische Gefühle

05. Oktober 2011

Heute habe ich die letzten Babyartikel meiner Töchter zum Versand verpackt. Eine neue Ära beginnt und fortan sind auch wir wieder ohne Windeln, Kinderwagen, Fläschchen und Hochstühle unterwegs. Ich liebe es, auszumisten und unnötigen Ballast abzuwerfen.

Wenn es nach mir ginge, könnte ich sehr gut leben, wenn ich ausschließlich meinen Computer, ein paar Bücher, aktuelle Garderobe und etwas Deko im Haus besitzen würde. Ja klar, auch ein Bett, ein Sofa, einen Kleiderschrank – aber alles nach dem Motto: weniger ist so viel mehr. Leider ist das in einem Fünf-Personen-Haushalt ein sehr frommer Wunsch.

Alles Alte sowie wenig bis gar nicht genutzte Kleidung, Bücher und Dekorationsmaterialien werden regelmäßig entsorgt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich das schwarze Sommerkleid, das ich nur in einem Sommer nach akutem Liebeskummer tragen konnte, wieder aus dem Schrank holen kann, ist wohl ebenso gering wie die, dass ich Nicht-Sportskanone den Mount Everest besteige.

Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter mir, und nun beginne ich mit der abschließenden Bearbeitung der Texte und Bilder für die erste Ausgabe meiner neuen Kolumne.

Auch das Design ist fertig und gefällt mir so, so gut. Ihr dürft gespannt sein.

Genießt die letzten Spätsommertage und freut euch mit mir auf den Neubeginn, den der Herbst uns bei Butterzart bringen wird.

Sonnengrüße,

Nina

Oh Schreck, der Mittagsschlaf ist weg …

04. Oktober 2011

Kennt ihr das? Ihr habt eure Familie von Herzen gern, doch manchmal fragt ihr euch, warum ihr euch das neben Beruf und Karriere noch zusätzlich angetan habt? Unsere zwei Töchter sind im Augenblick sehr anstrengend. Mit gerade mal 16 Monaten Abstand sind beide gleichzeitig in der allerliebsten Trotzphase, und als wäre das nicht genug, haben wir zusätzlich noch einen 13-jährigen Pubertisten im Angebot.

Es wird, so scheint es mir, den ganzen Tag mit Vorliebe und ausschließlich nur das gemacht, was verboten ist. Wände werden mit Wasserfarbe angemalt, alles wird ausgeräumt, aber – wen wundert’s – nichts wieder eingeräumt, es wird gezankt und gestritten und nun, oh Schreck, der mittägliche Kinderschlaf ist jetzt auch noch weg. Wertvolle zwei Stunden Ruhe am Tag fallen einfach unter den Tisch. Aber wer glaubt, es würde dadurch abends früher ins Bett gegangen, oder morgens länger geschlafen, irrt sich gewaltig. Es scheint ein geradezu inflationärer Zeitraub stattgefunden zu haben, nur leider haben die Beteiligten vergessen, mich darüber zu informieren. Zwei Stunden am Tag in Kombination mit früherem Aufstehen, bringen mich nun aktuell also locker auf einen Zeitverlust von mindestens drei Stunden.

Schliefen unsere Kinder am Wochenende früher öfter mal bei den Großeltern, sind sie dafür seit nun mehr einem Jahr leider gar nicht mehr zu begeistern.

Mir fehlt Schlaf, Zeit zum Arbeiten und ganz wichtig: Zeit mit meinem Partner. Und damit ist nun Schluss.

Es muss Abhilfe geschaffen werden, denn die zu erledigenden Arbeiten und das fehlende Freizeitleben stressen mich und machen auf Dauer unglücklich. Der Kreis schließt sich und das Leben in der Familie macht auch viel weniger Freude. Was mir so dringend fehlt, ist Unterstützung im Alltag und ein verlässlicher Babysitter am Abend, damit ich mit meinem Mann ins Kino gehen, Tanzen oder in unserer Lieblingsbar ein Glas Wein genießen kann.

Lange Zeit hatte ich richtiggehend ein Brett vor dem Kopf, was die Lösung für diese zeitlich ja doch sehr begrenzten Probleme anbelangt. Am vergangenen Sonntag beim viel zu frühen Frühstück hatten Torsten und ich dann die zündende und rettende Idee: Ein Au-Pair könnte unser Leben erleichtern. Gleich am Sonntag fing ich an, mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen.

Leider brauche ich hierfür wieder Zeit, die ich nicht habe, denn die Angebote, Auswahl und Agenturen wirken auf mich im ersten Durchgang ähnlich unseriös wie schlechte und aufdringliche Versicherungsvertreter. Nun lese ich gerade ein Sachbuch zum Thema und die Fragezeichen in meinem Kopf lichten sich langsam.

Wenn ich damit fertig bin, werde ich euch ausgiebig berichten.

Familienliebende Grüße,

Nina

Warteschleife

27. September 2011

Abwechslungsreich ist mein Leben gerade, davon hatte ich ja bereits bereits berichtet. Meine jetzige Tätigkeit unterscheidet sich natürlich sehr vom aktiven Verkauf von Kinderkleidung. Neben der Umsetzung meines neuen Kindermode-Magazins bin ich nun auf der anderen Seite der Warteschleife und warte gespannt auf Pakete, die ich zugesendet bekomme. Auch habe ich bereits die ersten kleineren Pannen erleben dürfen. Einmal spielte das Wetter nicht mit, als wir unsere Vorhaben zu einem Themenbereich abschließen wollten, und schließlich erhielt ich auch noch einen Karton voll falscher Sachen, da war das Gelächter groß und wir hatten eine lustige Modenschau. Schade nur, dass uns dabei niemand geknipst hat.

Warteschleife

Das neue butterzarte Gesicht steht nun auch schon, und die heiße Phase der Feinabstimmung beginnt – oder wie mein Mann es liebevoll nennt: die Phase der Erbsenzählerei. Die Themen, die mir für euch begegnet sind und zukünftig begegnen werden, sollen ja wieder in einem butterzarten Umfeld präsentiert werden. Auch freue ich mich sehr, dass schon viele Shops Kontakt zu uns aufgenommen haben, weil sie mit uns zusammenarbeiten möchten.

Butterzart wird sie euch also zukünftig in die Wohnzimmer bringen, die kleinen und besonderen Label und Nischenanbieter genauso wie die großen Versandhauskollektionen. Alles, was mir begegnet und unser Leben als Familie, als Frau oder Mann, Mutter, Vater, Freundin, Onkel oder Tante bereichert, erleichtert oder uns einfach nur gefällt, kommt dann ohne Umweg direkt zu euch. Denn Kindermode und Familienthemen sind meine Passion, und diese möchte ich sehr gerne auch weiterhin mit euch teilen.

Aber bis dahin muss ich mich noch in der Fähigkeit üben, die mir am allerschwersten fällt: Geduld! Und so war ich erst mal beim Frisör. Ihr wisst doch, zum Beginn eines neuen Lebensabschnitts braucht man eine neue Frisur.

Ich freu’ mich auf einen baldigen Anfang und grüße euch herzlich,

Nina

Mein Leben nach dem Butterzart-Onlineshop

07. September 2011

Nun ist es vorbei, das Leben mit einem Onlineshop: täglich eintrudelnde Bestellungen, Kundenkontakte, Mails beantworten, nach verschwundenen Paketen fahnden und Rücksendungen bearbeiten.

Die letzten Tage habe ich im fast leeren Laden verbracht und die Ruhe und leeren Regale regelrecht genossen.

Das Leben mit einem aktiven Onlineshop ist spannend und aufregend. Aber es ist auch ein Arbeitsfeld, das zumindest mich leicht 24 Stunden am Tag parat stehen lässt. Auch ich musste erst lernen, mich abzugrenzen, nicht Tag und Nacht und am Wochenende sofort und auf der Stelle jede Mail zu beantworten. Trotzdem haben unsere Kunden nie lange auf eine Nachricht warten müssen und den persönlichen Kontakt stets besonders geschätzt.

Die letzten Pakete sind gepackt und versendet. Nun gilt es noch, den Laden auszuräumen, Möbel zu verkaufen und das Thema „aktiven Verkauf“ damit endgültig abzuschließen.

Unser Präsentationstisch ist bereits nach Nordrhein-Westfalen gereist und wird dort von nun an den Golfkindern treue Dienste leisten.

Aber ich mache nun nicht etwa Urlaub, sondern bin fleißig damit beschäftigt, den ehemaligen Butterzart-Shop in meine Modekolumne umzugestalten. Zurzeit laufen die letzten Designabstimmungen für die Neugestaltung der butterzarten Startseite. Auch die ersten Pakete mit Herbstkleidung für die Kinder und mich trudeln nun langsam zur Präsentation auf Butterzart bei uns ein, und mit dem neuen butterzarten Gesicht werde ich euch dann unsere persönlichen Modehighlights vorstellen.

Spannende Zeiten liegen vor mir und ich hoffe, ihr seid schon recht gespannt.

Aufgeregte Grüße,

Nina

Kinderfahrrad

30. August 2011

Das erste Kinderfahrrad ist sowohl für Kinder als auch für Eltern immer ein großes Ereignis. Wer ein Kinderfahrrad kaufen möchte, sollte daher einige wichtige Dinge beachten, damit die ganze Familie lange Freude an diesem Fahrrad hat.

Die Verkehrssicherheit steht beim Kauf eines Kinderfahrrades immer an erster Stelle. Das Licht und vor allem die Bremsen müssen voll funktionsfähig sein, denn Kinder, die erst mit dem Radfahren beginnen, haben ein kleineres Gesichtsfeld als Erwachsene und sehen Hindernisse daher später kommen. Auch ist das Reaktionsvermögen bei so jungen Kindern noch nicht voll ausgeprägt, so dass Sicherheit immer an erster Stelle steht. Dazu gehört auch eine flexible, weithin sichtbare Fahne, die am Fahrrad befestigt wird und den jungen Fahrer auch über Autos hinweg leicht sichtbar macht.

Natürlich gehören Fahrrad-Anfänger noch nicht in den Straßenverkehr, aber auch, wenn sie in Begleitung ihrer Eltern fahren, müssen Kinder immer gut sichtbar sein.

Stützräder sind natürlich für den Anfang empfehlenswert. Sie geben Sicherheit und erleichtern Kindern die ersten Runden auf dem ersten Rad, sollten aber nicht zu lange benutzt werden. Fühlt das Kind sich mit Stützrädern sicher, sollten sie entfernt werden. Um dem übenden Kind Sicherheit zu geben, kann dann ein Erwachsener noch neben dem Fahrrad her laufen und dem Kind so Unterstützung geben. Je eher es auf Stützräder verzichtet, umso schneller entwickelt es den Gleichgewichtssinn.

Die Größe des Fahrrades sollte dem Kind unbedingt angemessen sein, das heißt, es muss die Füße noch am Boden abstützten können und den Lenker bequem erreichen. Ein zu großes Fahrrad, „auf Vorrat“ gekauft, kann leicht zu Stürzen führen und das Kind beim Üben entmutigen. Besser ist ein Rad, das durch einen höhenverstellbaren Sattel und Lenker mit wächst. Auch ein passender Fahrradhelm gehört unbedingt zur Grundausstattung fürs erste Fahrrad, dazu am besten auch erwachsene Vorbilder, die selbst einen Helm tragen und so Sicherheit vorleben.

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